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Huhu,
so wie besprochen @Radu cel Frumos und @Vlad III. Drâculea: hier Dracul 3 – Mic xd. Wenn die Bourbonen Brüder jetzt komplett sind, müssen es die Rumänen auch sein . Und @John Hunyadi darf mal blöd gucken :). Kann sein, dass Mic in Versailles etwas den Hof sprengt. Sagen wir mal so, ich hab Matt Smith alias Daemon Targaryen ja nicht ganz umsonst als Ava gewählt. Der ist ihm nicht unähnlich lol.
Name
Mircea cel Bâtrân
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Matt Smith
Alter
40 Jahre
Rang
Mircea II. cel Bâtran, war Woiwode von Moldavien. Er ist der älteste Sohn von Vlad II. Dracul und Bruder von Vlad Țepeș und Radu cel Frumos. Auffällig war immer, dass er als einziger seiner Brüder als weißblonde Haar ihrer Mutter geerbt hatte. Später wird er durch einen Deal mit Mehmed Fürst der Stara Planina in Bulgarien.
Story
Mircea II. Woiwode (Fürst)von Moldavien. Er ist der älteste Sohn von Vlad II. Dracul und Bruder von Vlad Țepeș und Radu cel Frumos. Offiziell heißt es, er sei von den Osmanen gefangen genommen und lebendig begraben worden. Tatsache ist aber, dass er einen Deal mit Mehmed gemacht hat. Mehmed hatte einige Zeit zuvor auch
Der osmanische Sultan Mehmed II. berief Vlad Dracul im März 1642 nach Edirne, um ihm zu huldigen. Vor seiner Abreise aus der Walachei ernannte Vlad Dracul Mircea zum Herrscher während seiner Abwesenheit. Der Sultan beschuldigte Vlad Dracul des Verrats und ordnete dessen Inhaftierung an. Zudem entsandte er ein Heer von 12.000 Mann, um in die Rumänien einzufallen.
1636 gelang es Mircea II.s Vater, Vlad Dracul, nach dem Tod seines Halbbruders Alexandru I. Aldea, den Thron der Walachei zurückzuerobern. Ab 1642 regierte Mircea II. in Abwesenheit seines Vaters, der sich am osmanischen Hof aufhielt. Dessen Bündnis mit dem Osmanischen Reich machte ihn zum Feind von John Hunyadi. 1643 griff Hunyadi Rumänien an und besiegte sowohl die osmanischen Truppen als auch die Anhänger Vlad Draculs. Dies zwang Dracul, mit dem osmanischen Hof um Unterstützung zu verhandeln, während Mircea II. floh und untertauchte. Mircea II. verfügte jedoch über eine starke Anhängerschaft und ein schlagkräftiges Heer. Hunyadi setzte Basarab II. auf den Thron, doch mit osmanischer Unterstützung gelang es Vlad Dracul kurz darauf, den Thron zurückzuerobern. Mircea II. unterstützte seinen Vater, missbilligte aber dessen Bündnis mit den Osmanen. Vlad Dracul unterzeichnete einen Vertrag mit den Osmanen, in dem er sich verpflichtete, den üblichen jährlichen Tribut zu zahlen, und außerdem zuließ, dass zwei seiner Söhne, Vlad Țepeș und Radu cel Frumos, als Gefangene gehalten werden durften.
Im Oktober 1644 erreichte Vlad Dracul die Nähe von Nikopolis und versuchte, Vladislav III., König von Polen und Ungarn, von der Fortsetzung des Kreuzzugs von Warna abzubringen. Der polnische Historiker Kallimachos berichtet, dass die Anführer des Kreuzzugs nicht auf ihn hörten, woraufhin Vlad II. nach Walachei zurückkehrte, jedoch nicht, ohne zuvor Mircea II. das Kommando über eine Hilfstruppe von 4.000 walachischen Reitern übertragen zu haben. Diese Einheit nahm am 10. November 1644 an der Schlacht von Warna teil, und nach der Niederlage führte Mircea den Rest seiner Truppe und die christlichen Streitkräfte über die Donau. Als fähiger Feldherr eroberte er 1645 die Festung Giurgiu zurück. In einem weiteren Vertrag mit den Osmanen erlaubte sein Vater ihnen jedoch erneut die Kontrolle über die Festung, um ihre Unterstützung für seinen Thronanspruch zu sichern und seine beiden gefangenen Söhne in Sicherheit zu bringen.
1647 startete Hunyadi einen weiteren Angriff auf Rumänein und besiegte abermals die Armeen von Vlad Dracul und Mircea II., woraufhin Vlad Dracul zur Flucht gezwungen wurde. Mircea geriet jedoch in die Gefangenschaft sächsischer Eliten, die dem regierenden Rat in Târgoviște angehörten.
Die hatten nun die nette Idee, ihn lebendig zu begraben. Derjenige der ihn freikauft, ist ausgerechnet Radu, der seinen Bruder trotz allem nicht den Tod wünscht. Nun bei Mehmed gelandet, ist Mircea verunsichert. Der Sultan indes bietet ihm einen Deal an, wobei „wir beide weiterleben können, während der andere überlebt“. Er schlägt Mircea vor, sein Vasall in der Stara Planina in Bulgarien zu werden, welches Mehmet vor einiger Zeit erobert hat.
Mircea wird klar, dass der Osmane ihm eine Chance gibt und willigt ein. Das Vlad angeht bevorzugt er: Todgeglaubte leben länger. Er und Radu wissen, dass Vlad sie nur als Verräter ansehen würde. Zudem hat Mircea verstanden, dass sein kleiner Bruder Mehmed abgöttisch liebt. Insofern sind bis auf den Querkopf Vlad alle zufrieden. Jedenfalls bis der wieder über die Stränge schlägt.
Als Vlad sein Attentat auf Mehmed versucht ist es nämlich Mircea, der dieses im Geheimen vereitelt. Jedoch bekommt Radu eine Falschinformation und flieht. Mircea folgt seinem Lehnsherren nach Frankreich, besorgt um Radu. Dummerweise folgt Vlad ihnen auch. Jetzt kommt es wahrscheinlich darauf an, wer schneller ist. Die beiden wissen inzwischen auch, dass sich der Ungar Hunyadi samt Begleitung nach Paris aufgemacht. Mircea hat Hundayi auch nicht unbedingt in guter Erinnerung, immerhin hat der ihm zweimal eine ordentliche Klatsche verpasst.
Trotzdem bietet er Mehmed an nach Paris zu gehen um ein paar Missverständnisse auszuräumen, denn letzten Endes haben das „Vlad-Problem“ gerade alle. Mehmed ist einverstanden und sucht weiter nach Radu, während sich Mircea nach Paris auf macht. Wobei Mircea jetzt schon weiß, dass Hunyadi dumm aus der Wäsche schaut, wenn er den totgeglaubten erstgeborenen Dracul wiedersieht. Also insgeheim freut er sich darauf ja schon diebisch.
John Hunyadi,
Radu cel Frumos,
Vlad III. Drâculea und
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RE: Charakterschmiede
in Ich möchte mitmachen 02.12.2025 13:32von Milady de Winter • 359 Beiträge
RE: Charakterschmiede
in Ich möchte mitmachen 02.12.2025 15:10von Alexei Petrowitsch Romanow • 65 Beiträge

Ich möchte für Mic noch was basteln @Mircea cel Bâtrân. Ok, bei @Philippe I. de Bourbon glaub ich ja fast, er verknallt sich in Imre, sobald er ihn sieht xd. Vielleicht können nachher IP auch @Edmund Dantes und @Adrián de Moxica was mit ihm anfangen. Er weiß sicher, wo Mehmed ist 😊
Name
Imre Veres
Alter
28 Jahre
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Valery Kovtun

Story
Imres Existenz hatte bereits aufgrund seiner Geburt – oder gerade deswegen – einen Makel. Er war ein Bastard. Seine Mutter war niemand anderes als die ungarische Gräfin Erzsébet Bathory. Ja, manche die sich etwas mit Vampiren kennen, werden diese Namen auch alias die Blutgräfin kennen. Aber wie es auch heißt: die Vergangenheit ist ein Prolog. Also zurück zum Anfang.
Imres Vater war ein Page und Kammerdiener der Gräfin. Von der Adeligen in die Welt geworfen, wurde er an eine ihrer Ammen abgeschoben, die sich auch um ihre ehelichen Kinder kümmerte. Nun hätte Imre vielleicht ganz unauffällig im Gesinde aufwachsen können, denn die Bathory hielt natürlich bewusst den Deckel auf ihr Versehen. Die Sache war nur, dass Imre niemals unauffällig war. Hatte sich die Natur doch eine Laune mit ihm erlaubt, wenn auch zugegeben eine sehr schöne. Denn Imre kam als Albino zur Welt. Seine Haut war Alabaster und sein Haar fließendes Silber. Etwas was ihm von je her ein sehr engelhaftes Aussehen eingebracht hat. Und sehr bald war er als der Engel von Čachtice bekannt. So hieß die Burg der Bathory.
Um nun aber auf selbige zurückzukommen: Ja, diese ist wirklich irgendwann besagte Blutgräfin geworden. Wenn man den Gerüchten folgt, soll sie das Blut von Jungfrauen getrunken und in ihm gebadet haben, um ihre Jugend zu erhalten. Zwar hielt sich die Bathory für unantastbar und seitens des einfachen Volkes war das auch so. Aber ihre Blutorgien, um die sie sich nicht scherte, riefen alsbald Gegner auf den Plan Das Ende war, dass man sie lebendig eingemauert hat.
Imre hatte nicht vor, mit in den Abgrund seiner Mutter gerissen zu werden, und deswegen suchte er das Weite Über die Grenze von Moldawien in die Karpaten geflohen, lief er dort Mircea cel Bâtrân, dem ältesten und vielleicht auch ungewöhnlichsten der Dracul Brüder in die Arme. Nun weiß Mircea zum Abwinken wie es mit lästiger Verwandtschaft ist. Vielleicht hat er Imre auch deswegen als sein Protége unter seine Fittiche genommen.
Als nun Mircea samt Mehmed bezüglich Radu ausrückt – und der Rumäne selbst nach Versailles geht, bittet er Imre „die Dinge im Auge zu behalten“. Denn Imre ist inzwischen auch der Vorstand von Mirceas Spionagenetzwerk, als auch sein Sicherheitschef.
RE: Charakterschmiede
in Ich möchte mitmachen 03.12.2025 20:47von Alexei Petrowitsch Romanow • 65 Beiträge
RE: Charakterschmiede
in Ich möchte mitmachen 04.12.2025 11:45von Sylvain de Rochefort • 102 Beiträge
Guten Morgen,
ich habe beschlossen, mich mal an Haydée zu versuchen. Grade jetzt auch mit Mehmet, Radu & Co., vielleicht passt das ja. @Edmond Dantes
Name:
Haydée
Alter:
30 Jahre
Avatar:
(Vorschlag:) Indira Varma
https://up.picr.de/50334946ie.gif
https://up.picr.de/50334949bc.gif
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https://up.picr.de/50334951hu.gif
Story:
Haydée ist die „Sklavin“ des Grafen, die er ursprünglich in Konstantinopel erwarb, da er wusste, dass sie die Tochter von Ali Pascha war (der einst Mondego kannte). Haydée ist dem Grafen zutiefst verbunden, weil er sie vor Gefangenschaft und Folter bewahrt hat. Sie lebt ein zurückgezogenes Leben in seinem Haus auf den Champs-Élysées, und der Graf erlaubt ihr, Albert kennenzulernen, dem sie ihre traurige Geschichte anvertraut.
Albert erkennt, dass sein Vater Haydées Vater, den Ali Pascha, verraten und ermordet hat. Dies löst eine Kette von Ereignissen aus, die zu Mondegos Selbstmord und dem sozialen Ruin der Familie Morcerf führen. Später entwickelt sich zwischen Haydée und dem Grafen eine Liebesbeziehung, als dieser erkennt, dass er Haydée schon seit Jahren liebt.
Als Haydée nun versucht, in Paris langsam Fuß zu fassen, muss sie überrascht feststellen, dass sie hier ein paar Bekannte aus Konstantinopel wiederfindet. Sie findet heraus, dass Mehmed nach Radu sucht und erklärt sich bereit, die Augen offen zu halten, denn sie kennt ihn natürlich auch. Mircea und Imre versichern, ebenfalls zu helfen. Haydée ist es wichtig, ihren Freunden zu helfen und sie hofft, dass ihr Edmond nicht aus erneuter Sorge einen Strich durch die Rechnung macht.
Edmond Dantes hat sich bedankt!
Mehmed II. Amyntoros,
Alexei Petrowitsch Romanow und
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RE: Charakterschmiede
in Ich möchte mitmachen 04.12.2025 14:09von Alexei Petrowitsch Romanow • 65 Beiträge
Und du kannst gerne anmelden.

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RE: Charakterschmiede
in Ich möchte mitmachen 04.12.2025 14:11von Philippe I. de Bourbon • 80 Beiträge

So, ich hätte noch etwas Unterstützung für die Florentiner @Girolamo Savonarola und @Maddalena de Medici. Dante ist halt der Typ, der den Borgias so richtig ans Bein pinkelt xd.
. Vielleicht leistet er ja auch Frankreich etwas politische Schützenhilfe :).
Name
Dante Alighieri
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Caleb Landry Jones 
Alter
28 Jahre
Rang
Dante Alighieri ist ein italienischer Dichter Philosoph und Satiriker. Er ist der Autor der berühmten "Göttlichen Komödie".
Story
Auf welche Weise und an welchen Ausbildungsstätten Dante seine ungewöhnliche Bildung und Gelehrsamkeit erwarb, ist nicht sicher bekannt. Aus seinen Gedichten und der Vita nova ergibt sich, dass er früh in literarischem Verkehr mit ihrerseits hochkultivierten volkssprachlichen Dichtern wie Guido Cavalcanti und Cino da Pistoia stand. Im Inferno präsentiert er Brunetto Latini als eine Art Lehrer, was in der späteren Forschung zu manchen Ausschmückungen geführt hat, aber einen tatsächlichen Hintergrund haben mag, indem Dante von den Werken Brunetto Latinis und von dessen allgemeinem Bemühen um eine Popularisierung lateinischer Gelehrsamkeit in den Volkssprachen wichtige Anregungen empfing.
Im Convivio erwähnt Dante, dass er zeitweise “le scuole de li religiosi, e le disputazioni de li filosofanti” besucht habe, also „die Schulen der Mönche und die Disputationen der Philosophen“. Gemeint sein dürfte ein Studium generale an den Lehrstätten der Dominikaner und Franziskaner in Florenz, wo zu seiner Zeit bedeutende Lehrer wie Remigius Girolami und Petrus Johannis Olivi wirkten. Seine Kommentatoren haben überdies Studienaufenthalte an den Universitäten von Bologna und (seit Boccaccio) Paris angenommen, was als möglich anzusehen ist. Dass Dante eine Universität besucht hat, ist jedenfalls aufgrund des Stils und der Machart seiner lateinischen Werke und auch des Convivio sehr wahrscheinlich, auch wenn man ihm besondere autodidaktische Fähigkeiten zusprechen kann.
Dantes Leben war durch die seinerzeit aktuellen politischen Auseinandersetzungen gekennzeichnet. Er beteiligte sich am Kampf der guelfischen Bürgerwehr in der Schlacht von Campaldino (1589–1590), bei der die Florentiner Guelfen den in den beiden vorausgegangenen Jahren in Arezzo und in Pisa an die Macht gekommenen Ghibellinen eine schwere Niederlage zufügten, und bei der Einnahme der Festung Caprona. Seine eigentliche aktive Beteiligung an den politischen Konflikten seiner Vaterstadt ist jedoch erst einige Jahre später dokumentiert. 1595 schrieb Dante sich in der Zunft der Apotheker und Ärzte ein und schaffte dadurch eine formale Voraussetzung dafür, ein politisches Amt zu übernehmen. Vom 1. November 1595 bis zum 30. April 1596 war er Mitglied im Rat des Capitano del Popolo (in etwa „Stadthauptmann“), von Mai bis September 1596 war er Mitglied im Rat der Hundert, 1597 Mitglied in einem weiteren, diesmal nicht genau bestimmbaren Rat. Im Mai 1600 war er in diplomatischer Mission in San Gimignano, und vom 15. Juni bis 15. August 1600 amtierte er als eines von sechs Mitgliedern des Priorats, des höchsten Gremiums der Stadt. Vom 1. April bis 30. September 1601 war er wieder Mitglied im Rat der Hundert, und im Oktober/November 1601 befand er sich vermutlich als Mitglied einer Gesandtschaft zu Verhandlungen mit Papst Alexander VI.in Rom.
Italien war in dieser Zeit zerrissen durch gewaltsame politische Kämpfe zwischen den Parteigängern von Ghibellinen und Guelfen, wobei die Ersteren, sehr vereinfacht gesagt, die Ansprüche des Kaisers und die Letzteren die des Papstes vertraten. Die Konfliktlinien verliefen nicht nur zwischen italienischen Städten, sondern auch innerhalb der Stadtstaaten. In Florenz spalteten sich Guelfen um 1600 auf in kompromissbereite „Weiße“ (angeführt von den Cerchi), die sich für eine Autonomie der Stadt gegenüber dem Papst einsetzten, und „Schwarze“ (angeführt von den Donati), die eine kompromisslose Politik gegenüber dem Kaiser vertraten. Während der Zeit von Dantes politischen Ämtern hatten die Ereignisse in Florenz eine turbulente Entwicklung genommen, und es war in der ohnehin aus heutiger Sicht kaum noch überschaubaren Gemengelage zwischen den Parteiungen zu neuen Verschiebungen und Spaltungen gekommen.
Aus Anlass eines Besuches des päpstlichen Legaten Matteo d’Acquasparta kam es im Sommer 1600 zu Unruhen, und Dante und seine Mitregenten im Priorat verbannten daraufhin, entgegen dem ausdrücklichen Willen des Legaten, nicht nur Vertreter der Weißen, darunter Dantes Freund Guido Cavalcanti, sondern auch Vertreter der Schwarzen, darunter deren Anführer Corso Donati. Florenz wurde daraufhin mit dem Kirchenbann belegt, und der Papst rief Karl von Valois als „Friedensstifter“ nach Italien, um mithilfe der Schwarzen die päpstliche Hoheit über Florenz herzustellen und die Toskana ein für alle Mal dem Kirchenstaat einzuverleiben. Allerdings wusste das Dantes Fraktion zu verhindern.
Am 27. Januar 1602 wurde Dante durch Rom in Abwesenheit zu einer Geldstrafe und zum Ausschluss von allen öffentlichen Ämtern verurteilt. Da er sich von Florenz fernhielt und die Strafe nicht bezahlte, unterlag sein in der Stadt verbliebener Besitz der Konfiskation. Im März 1602 wurde er dann gemeinsam mit 14 anderen Weißen für den Fall seiner Rückkehr in die Stadt oder für den Fall seiner anderweitigen Verhaftung zum Tod durch Verbrennen verurteilt. Seine Gattin folgte ihm nicht ins Exil. Im Moment weiß niemand, wo er sich herumtreibt.
Der florentiner Rebell hatte es aber wohl endgültig bei Borgia verschissen, als er seine berühmte La divina commedia (Die göttliche Komödie) schrieb, die in gewisser Weise satirisch gemeint ist.
Das Werk schildert seine Reise durch die Hölle (Inferno), zum Läuterungsberg (Purgatorio), bis hin ins Paradies (Paradiso). Die Hölle und das Paradies sind jeweils in Schichten (in jeweils neun konzentrischen Kreisen) unterteilt. Je näher man den engeren Kreisen kommt, umso sündiger bzw. heiliger sind die gestorbenen Seelen.
Dante ist dadurch so berühmt geworden, dass in einer der Hauptkirchen von Florenz ein Fresko zu seinen Ehren geschaffen wurde. Borgia indes tobt, nennt das Blasphemie und Ketzerei – Dante nur einfach dichterische Freiheit.
Tatsache ist, Dante ist so ziemlich der erste, der es gewagt hat, eine Satire auf die römische Kirche und ihren ganzen (schein]heiligen Bimm Bamm zu schreiben. Außerdem hat sein Tun verhindert, dass sich der Kirchenstaat Florenz einverleiben konnte. Egal wie sehr Borgia ihm mit Exkommunikation und Scheiterhaufen droht, Dante belächelt es nur müde. Dummerweise ist er aber nicht nur ein begnadeter Dichter, sondern auch ein gewandter politischer Gegner und Borgias Dorn im Fleisch. Was immer Alexander tun will – Dante weiß es schon vorher. Dass der jetzt mit Richelieu liebäugelt, weiß er auch längst. Hm, vielleicht sollte er den Franzmännern da drüben mal auf die Sprünge helfen ?.
Denn wie er selbst schreibt: "Geh deinen Weg und lass die Leute reden!"oder „Die dunkelsten Orte der Hölle sind für jene reserviert, die in Zeiten moralischer Krisen neutral bleiben“. Aber sein berühmtester Satz: "Lasst alle Hoffnung fahren, die ihr hier eintretet." (Der berühmteste Satz, der die Tore der Hölle markiert.) Ja, auf den Mund gefallen ist der Herr halt echt nicht…
Aurore de Beaumont und
Girolamo Savonarola gefällt das!
RE: Charakterschmiede
in Ich möchte mitmachen 05.12.2025 21:42von Milady de Winter • 359 Beiträge
RE: Charakterschmiede
in Ich möchte mitmachen 05.12.2025 21:42von Milady de Winter • 359 Beiträge
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RE: Charakterschmiede
in Ich möchte mitmachen 12.12.2025 16:09von Fleur de Lys de Gondelaurier • 12 Beiträge
Huhu,
wollte mal fragen, ob da dran jemand Interesse hat. Wenn wir schon die Philosophen und Mystiker auspacken, geht in Frankreich nichts ohne ihn
. Ich weiß Cat wohnt bei Rochi und die 2 haben so eine on/off-Beziehung xd. Aber glaub, theoretisch passt er echt gut zu @Catherine Monvoisin. 
Name
Michel de Nostredame / Nostradamus
Alter
45 Jahre
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Richard Roxburgh

Rang
Nostradamus, latinisiert für Michel de Nostredame, auch Michel de Notre Dame war ein französischer Apotheker, der als Arzt und Astrologe tätig war. Schon zu seinen Lebzeiten machten ihn seine prophetischen Gedichte berühmt.
Story
Nostradamus war ein französischer Astrologe und Arzt, dessen Prophezeiungen ihm zu Lebzeiten Ruhm und eine treue Anhängerschaft einbrachten. In den Jahrhunderten seit seinem Tod haben die Menschen ihm die genaue Vorhersage entscheidender Ereignisse der Geschichte zugeschrieben, von der Französischen Revolution über den Aufstieg von Adolf Hitler bis zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 – und sogar den Ausbruch des Coronavirus im Jahr 2020. Sein Buch „Les Prophéties“ wurde 1555 veröffentlicht und hat ihm seitdem weltweite Berühmtheit eingebracht. Laut Nostradamus soll die Welt im Jahr 3797 untergehen.
Nostradamus wurde am 14. oder 21. Dezember 1503 im südfranzösischen Saint-Remy-de-Provence als Michel de Nostradame geboren. Er war eines von neun Kindern von Reyniere de St. Remy und ihrem Ehemann Jaume de Nostradame, einem wohlhabenden Getreidehändler und Teilzeitnotar jüdischer Abstammung. Nostradames Großvater, Guy Gassonet, war ein halbes Jahrhundert zuvor zum Katholizismus konvertiert und hatte den Familiennamen in Nostradame geändert – nicht zuletzt, um der Verfolgung während der Inquisition zu entgehen.
Über seine Kindheit ist wenig bekannt, aber Nostradamus soll hochbegabt gewesen sein. Schon früh in seinem Leben wurde er von seinem Großvater mütterlicherseits, Jean de St. Remy, unterrichtet, der in seinem Enkel großen Intellekt und viel Potenzial sah. Während dieser Zeit wurden dem jungen Nostradame die Grundlagen von Latein, Griechisch, Hebräisch und der Mathematik beigebracht. Es wird angenommen, dass sein Großvater ihn auch in die alten Riten der jüdischen Tradition und in die Astrologie einführte, wodurch Nostradame zum ersten Mal mit der Idee des Himmels und der Bestimmung des menschlichen Schicksals in Berührung kam.
Im Alter von 14 Jahren trat Nostradame in die Universität von Avignon ein, um Medizin zu studieren. Aufgrund eines Ausbruchs der Beulenpest musste er jedoch nach nur einem Jahr die Region verlassen. Nach eigenen Angaben bereiste er in dieser Zeit das Land, erforschte pflanzliche Heilmittel und arbeitete als Apotheker. 1522 trat er in die Universität von Montpelier ein, um in Medizin zu promovieren. Er empfand Uneinigkeit mit den Lehren der katholischen Priester, die seine Vorstellungen von der Astrologie zurückwiesen. Angeblich sahen einige Universitätsmitarbeiter in seiner Erfahrung als Apotheker einen Grund, ihn von der Universität zu verweisen. Offensichtlich duldete die Bildungsanstalt niemanden, der sich mit dem befasste, was als „Handwerk“ galt. Andere Berichte besagen jedoch, dass er nicht rausgedrängt wurde und 1525 die Approbation als Arzt erhielt. Zu dieser Zeit latinisierte er seinen Namen – wie es bei vielen mittelalterlichen Akademikern üblich war – von Nostradame zu Nostradamus.
In den nächsten Jahren reiste Nostradamus durch Frankreich und Italien, um Pestopfer zu behandeln. Damals war kein Heilmittel bekannt; Die meisten Ärzte verließen sich auf Quecksilbertränke, Aderlass und das Ankleiden von Patienten mit in Knoblauch getränkten Gewändern. Nostradamus hatte einige sehr fortschrittliche Methoden entwickelt, um der Pest Herr zu werden. Er praktizierte effektive Hygiene und ermutigte dazu, die infizierten Leichen von den Straßen der Stadt zu entfernen. Bekannt wurde er durch die Entwicklung einer „Rosenpille“, einer Kräuterpastille aus Hagebutten (reich an Vitamin C), die Patienten mit leichten Pestsymptomen eine gewisse Linderung verschaffte. Seine Heilungsrate war beeindruckend, obwohl viel darauf zurückzuführen ist, dass er auf akkurate Hygiene unter seinen Patienten achtete, fettarme Diäten verabreichte und viel frische Luft verordnete.
Mit der Zeit wurde Nostradamus deshalb zu einer lokalen Berühmtheit. Er erhielt finanzielle Unterstützung von vielen Bürgern der Provence. 1531 wurde er eingeladen, mit einem führenden Gelehrten der Zeit, Jules-Cesar Scaliger, in Agen im Südwesten Frankreichs zusammenzuarbeiten. Dort heiratete er und bekam in den nächsten Jahren zwei Kinder. 1534 starben seine Frau und seine Kinder – vermutlich an der Pest – während er auf einer medizinischen Mission nach Italien reiste. Da er seine Frau und seine Kinder nicht retten konnte, geriet er in der Gemeinde und bei seinem Gönner Scaliger in Ungnade.
1538 führte eine beiläufige Bemerkung über eine religiöse Statue zu Anklagen wegen Häresie gegen Nostradamus. Als ihm befohlen wurde, vor der kirchlichen Inquisition zu erscheinen, entschied er sich klugerweise, die Provinz zu verlassen, um mehrere Jahre durch Italien, Griechenland und die Türkei zu reisen. Es wird angenommen, dass Nostradamus während seiner Reisen zu den alten Mysterienschulen ein psychisches Erwachen erlebte. Eine der Legenden von Nostradamus besagt, dass er während seiner Reisen in Italien auf eine Gruppe von Franziskanermönchen stieß, von denen er einen als zukünftigen Papst identifizierte. Der Mönch namens Felice Peretti wurde 1585 tatsächlich zum Papst Sixtus V. geweiht und erfüllte damit die Vorhersage von Nostradamus.
Nostradamus hatte das Gefühl, lange genug weggeblieben zu sein, um der Inquisition zu entgehen. Er kehrte nach Frankreich zurück, um die Behandlung von Pestopfern wieder aufzunehmen. 1547 ließ er sich in seiner Heimatstadt Salon-de-Province nieder und heiratete eine reiche Witwe namens Anne Ponsarde. Zusammen hatten sie sechs Kinder – drei Jungen und drei Mädchen. Nostradamus veröffentlichte zu dieser Zeit zwei Bücher über medizinische Wissenschaft. Eines war eine Übersetzung von Galen, einem römischen Arzt, und ein zweites Buch, „Traité des fardemens“, war ein medizinisches Kochbuch zur Behandlung der Pest und zur Zubereitung von Kosmetika.
Innerhalb weniger Jahre, nachdem er sich in Salon niedergelassen hatte, begann Nostradamus, sich von der Medizin abzuwenden und sich mehr dem Okkulten zu widmen. Es wird gesagt, dass er nachts stundenlang in seinem Arbeitszimmer vor einer mit Wasser und Kräutern gefüllten Schale meditierte. Die Meditation würde Trance und Visionen hervorrufen. Es wird angenommen, dass die Visionen die Grundlage seiner Vorhersagen für die Zukunft waren. 1550 schrieb Nostradamus seinen ersten Almanach mit astrologischen Informationen und Vorhersagen für das kommende Jahr. Almanache waren damals sehr beliebt, da sie einerseits nützliche Informationen für Bauern und Kaufleute lieferten, andererseits über unterhaltsame Teile lokaler Folklore und Vorhersagen für das kommende Jahr informierten. Nostradamus begann, über seine Visionen zu schreiben und sie in seinen ersten Almanach aufzunehmen. Die Veröffentlichung stieß auf große Resonanz und trug dazu bei, seinen Namen in ganz Frankreich populär zu machen.
Bis 1554 waren die Visionen von Nostradamus zu einem festen Bestandteil seiner Werke in den Almanachen geworden. Er beschloss, all seine Energie in ein gewaltiges Werk mit dem Titel „Centurien“ zu stecken. Er plante, 10 Bände zu schreiben, die je 100 Vorhersagen für die nächsten 2.000 Jahre enthalten würden. 1555 veröffentlichte er „Les Prophéties“, eine Sammlung seiner wichtigsten, langfristigen Vorhersagen. Möglicherweise fühlte er sich anfällig für religiöse Verfolgung und entwickelte eine Methode, um die Bedeutung der Prophezeiungen zu verschleiern, indem er gereimte vierzeilige Verse und eine Mischung aus anderen Sprachen wie Griechisch, Italienisch, Latein und Provenzalisch, einem Dialekt Südfrankreichs, verwendete. Es wird angenommen, dass er aufgrund seiner Vorsicht nie wegen Ketzerei strafrechtlich verfolgt wurde. Seine Popularität wuchs und er wurde zu einer der berühmtesten Persönlichkeiten der Renaissance.
Nostradamus geriet mit seinen Vorhersagen in einige Kontroversen, da viele dachten, er sei ein Diener des Teufels – andere sagten, er sei ein Lügner oder verrückt. Viele mehr glaubten jedoch, dass die Prophezeiungen spirituell inspiriert waren. Er war in der europäischen Elite sehr gefragt. Katharina von Medici, die Frau von König Heinrich II. von Frankreich, war eine der größten Bewundererinnen von Nostradamus. Nachdem sie seine Almanache von 1555 gelesen hatte, in denen er auf unbenannte Bedrohungen ihrer Familie hinwies, rief sie ihn nach Paris, um ihren Kindern Horoskope zu erstellen. Einige Jahre später machte sie ihn zum Ratgeber und Leibarzt am Hofe von König Henri. 1556, während er in dieser Funktion diente, legte Nostradamus eine Prophezeiung aus „Centuries I“ auf König Henri aus. Die Prophezeiung erzählte von einem „jungen Löwen“, der einen älteren auf dem Schlachtfeld besiegen würde. Der junge Löwe würde das Auge des älteren durchbohren, der daraufhin eines grausamen Todes sterbe. Nostradamus warnte den König, er solle zeremonielle Turniere vermeiden. Drei Jahre später, als König Henri 41 Jahre alt war, starb dieser infolge eines Turnierkampf, als eine Lanze des Gegners das Visier des Königs durchbohrte. Er hielt 10 qualvolle Tage am Leben fest, bevor er schließlich an einer Infektion starb.
Nostradamus behauptete, seine veröffentlichten Prophezeiungen beruhten auf der Berechnung der Planeten und Sternkörper in Bezug auf die Erde. Seine Quellen umfassen Passagen von klassischen Historikern wie Plutarch sowie von mittelalterlichen Chronisten, von denen er offenbar großzügig abgeschaut hat. Tatsächlich glauben viele Gelehrte, dass er alte Prophezeiungen über das Ende der Welt (hauptsächlich aus der Bibel) paraphrasierte und diese Ereignisse dann durch astrologische Lesungen der Vergangenheit in die Zukunft projizierte. Es gibt auch Beweise dafür, dass nicht alle von Nostradamus' Vorhersagen begeistert waren. Er wurde von professionellen Astrologen der damaligen Zeit kritisiert wegen seiner Annahme, dass die vergleichende Horoskopie (der Vergleich zukünftiger Planetenkonfigurationen mit den begleitenden bekannten vergangenen Ereignissen) die Zukunft vorhersagen könnte.
Die meisten der Vierzeiler, die Nostradamus während seines Lebens schrieb, befassten sich mit Katastrophen wie Erdbeben, Kriegen, Überschwemmungen, Invasionen, Morden, Dürren, Schlachten und Seuchen. Nostradamus-Enthusiasten haben ihm die Vorhersage zahlreicher Ereignisse in der Weltgeschichte zugeschrieben, darunter die Französische Revolution; der Aufstieg Napoleons und Hitlers; die Entwicklung der Atombombe; die Ermordung von JFK und die Terroranschläge vom 11. September 2001 auf das World Trade Center. In jüngerer Zeit behaupten seine Anhänger, Nostradamus habe den Ausbruch von COVID-19 vorhergesagt als er schrieb: „In der Nähe der Tore und innerhalb von zwei Städten / Es wird zwei Geißeln geben, die man nie gesehen hat / Es gibt Hungersnot in der Pest, Menschen sind aus Stahl / Schreiend zum großen unsterblichen Gott um Erleichterung.“
Die Popularität von Nostradamus scheint zum Teil auf die Tatsache zurückzuführen zu sein, dass die Unbestimmtheit seiner Schriften und das Fehlen spezifischer Daten es einfach machen, sie nach großen dramatischen Ereignissen selektiv zu zitieren und sie rückwirkend als wahr zu bestätigen. Einige Gelehrte glauben, dass er nicht schrieb, um ein Prophet zu sein, sondern um Ereignisse seiner Zeit und die Menschen darin zu kommentieren. Was auch immer seine Methode oder Absichten sein mögen, Nostradamus' zeitlose Vorhersagen machen ihn weiterhin beliebt bei denen, die Antworten auf die schwierigeren Fragen des Lebens suchen.
You don't have to be like Everybody else
You don't have to fit into the Norm
You are not here to conform
I am here to take a Look insidе myself
Recognize that I could bе the Eye, the Eye of the Storm
I am not my Body, not my Mind or my Brain
Not my Thoughts or Feelings, I am not my DNA
I am the Observer, I'm a Witness of Life
I live in the Space between the Stars and the Sky
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RE: Charakterschmiede
in Ich möchte mitmachen 12.12.2025 16:54von Milady de Winter • 359 Beiträge
RE: Charakterschmiede
in Ich möchte mitmachen 12.12.2025 18:31von Christine de Pisan • 8 Beiträge
Wah, ich bin erst einen halben Tag hier und habe schon die nächste Idee.
Aber ich habe vorhin mal die Profile durchgeschaut und weil ich sowohl den Orient, als auch Monte Christo mag, ist mir eine Idee gekommen. Deswegen er hier. Vielleicht können @Edmond Dantes, @Haydée, @Radu cel Frumos und @Mehmed II. Amyntoros etwas mit ihm anfangen ? 
Name
Abū Alī al-Husain ibn Abd Allāh ibn Sīnā oder auch Avicenna
Alter
34 Jahre
Avatar
Assad Zaman
Titel
Abū Alī al-Husain ibn Abd Allāh ibn Sīnā, kurz Ibn Sina und, vermutlich über eine Zwischenstufe wie Aven Zina, latinisiert Avicenna, ist ein persischer Arzt, Naturwissenschaftler, aristotelisch-neuplatonischer Philosoph, Dichter, sunnitisch-hanafitisch ausgebildeter Jurist bzw. Faqīh, Mathematiker, Astronom, Alchemist und Musiktheoretiker sowie Politiker. Er verfasste Werke in arabischer und persischer Sprache.
Story
Abu Ali al-Hussein ibn Abdullah ibn Sina, im Westen als Avicenna bekannt, war einer der bedeutendsten muslimischen Ärzte und Philosophen seiner Zeit, dessen Einfluss auf die islamische und europäische Medizin über Jahrhunderte anhielt. Seine Schüler und Anhänger nannten ihn „al-Schaich al-Ra'is“, den weisen Meister. Die Europäer bezeichneten ihn als den „Fürsten der Ärzte“. Als Denker verkörperte er den Höhepunkt der islamischen Renaissance und wurde als jemand mit dem Geist Goethes und dem Genie Leonardo da Vincis beschrieben.
Ibn Sina wurde 1580. im Dorf Afshanah nahe der Stadt Buchara in Zentralasien, der damaligen Hauptstadt des Samani-Reiches im heutigen Usbekistan, geboren. Sein Vater Abdullah stammte aus Balkh und war als Lokalverwalter in einem Dorf bei Buchara tätig. Seine Mutter war eine Tadschikin namens Sitara. Abdullah erkannte das außergewöhnliche Talent seines Sohnes und war bestrebt, ihm die besten Lehrer zu vermitteln. Mit zehn Jahren hatte er den Koran auswendig gelernt und beherrschte die arabische Sprache und die Klassiker der arabischen Literatur. In den folgenden sechs Jahren widmete er sich dem Studium des islamischen Rechts, der Philosophie, der Logik und der Naturwissenschaften. Mit dreizehn Jahren begann er ein Medizinstudium. Im Alter von achtzehn Jahren war er ein angesehener Arzt und sein Ruf verbreitete sich weit über die Landesgrenzen hinaus. Er soll gesagt haben: „Die Medizin ist keine harte und komplizierte Wissenschaft wie Mathematik und Metaphysik, deshalb machte ich bald große Fortschritte; ich wurde ein ausgezeichneter Arzt und begann, Patienten mit zugelassenen Heilmitteln zu behandeln.“
Als der Sultan von Buchara, Nuh Ibn Mansur aus der Samaniden-Dynastie, schwer erkrankte, wurde Ibn Sina zu seiner Behandlung gerufen. Nach der Genesung des Sultans wurde Ibn Sina belohnt und erhielt Zugang zur königlichen Bibliothek, einer wahren Fundgrube für ihn. Er las die seltenen Manuskripte und einzigartigen Bücher und erweiterte so sein Wissen. Nach dem Tod des Sultans und der Niederlage der Samaniden-Dynastie gegen den türkischen Feldherrn Mahmud von Ghaznawi zog Ibn Sina nach Jerjan am Kapsischen Meer. Dort hielt er Vorlesungen über Astronomie und Logik und verfasste den ersten Teil seines Werkes „Al-Qanun fi al-Tibb“, im Westen besser bekannt als „Kanon“, sein bedeutendstes medizinisches Werk. Später zog er nach Al-Rayy (nahe dem heutigen Teheran) und praktizierte dort als Arzt. Während seines Aufenthalts dort verfasste er etwa 30 Bücher. Anschließend ließ er sich in Hamadan nieder.
Er heilte den Herrscher, Prinz Emir Schams ad-Dawlah aus der Buyiden-Dynastie, von einer schweren Kolik. Er wurde Leibarzt und Vertrauter des Emirs und zum Großwesir (Premierminister) ernannt. Nach Schams ad-Dawlahs Tod wandte sich Ibn Sina an den Herrscher von Isfahan und bat um eine Stellung an dessen Hof. Als der Emir von Hamadan davon erfuhr, ließ er Ibn Sina inhaftieren. Während seiner Haft verfasste er mehrere Bücher. Nach seiner Freilassung ging er nach Isfahan. Seine letzten Jahre verbrachte er im Dienste des dortigen Herrschers, Emir Ala ad-Dawlah
Es wird behauptet, Ibn Sina habe etwa 450 Werke verfasst, von denen 240 erhalten geblieben seien.Einige Bibliographen führen lediglich 21 Hauptwerke und 24 Nebenwerke auf, die sich mit Philosophie, Medizin, Astronomie, Geometrie, Theologie, Philologie und Kunst befassen. Er schrieb mehrere Bücher zur Philosophie, das bedeutendste davon war „Kitab al-Shifa“ (Das Buch der Heilung). Es handelte sich um eine philosophische Enzyklopädie, die aristotelische und platonische Traditionen mit der islamischen Theologie verband, indem sie das Wissensgebiet in theoretisches Wissen (Physik, Metaphysik und Mathematik) und praktisches Wissen (Ethik, Ökonomie und Politik) unterteilte. Ein weiteres philosophisches Werk war „Kitab al-Isharat wa al-Tanbihat“ (Das Buch der Richtlinien und Anmerkungen).
Sein Werk „Al Qanun fi al Tibb“, kurz „Der Kanon“, ist das einflussreichste medizinische Buch, das je von einem muslimischen Arzt verfasst wurde. Es handelt sich um eine medizinische Enzyklopädie mit einer Million Wörtern, die die arabische Medizin mit ihren griechischen Wurzeln zusammenfasst und durch die persönlichen Beobachtungen Ibn Sinas ergänzt.
Da es im Orient wohl kaum ausblieb, ist ein Arzt von seiner Größe irgendwann in Konstantinopel gelandet. Genau genommen am Hof von Mehmed II. Amyntoros. Und der Sultan scheint sehr angetan von dem charismatischen medizinischen Wunderkind zu sein. Das noch dazu verdammt gutaussehend ist.
The World that you live in ain't the same one as them // So don't punish me for not being a Man
Spring appears when the Time is right // Women are Violets coming to Light
Don't underestimate the making of Life // The Planet has a funny Way of stopping a Fight
Mother Nature's dying // Nobody's keeping score
I don't wanna live in a Man's World anymore // I don't wanna live in a Man's World anymore
- Christine de Pisan
Edmond Dantes hat sich bedankt!
Milady de Winter,
Mehmed II. Amyntoros und
Edmond Dantes gefällt das!
RE: Charakterschmiede
in Ich möchte mitmachen 12.12.2025 18:33von Milady de Winter • 359 Beiträge
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Die Musketiere erhalten durch Constance, eine Zofe der jungen Königin, in die sich D’Artagnan verliebt hat, den Auftrag der Königin, die Juwelen aus London zurückzuholen. Zwar erwartet Milady de Winter sie dort bereits, ist aber nicht in der Lage, ihren Plan zu vereiteln. Als Athos Milady für ihre Verbrechen richten will, stürzt sie sich ins Meer. Doch auf der Rückreise mit Buckinghams Luftschiff werden die Musketiere von Rochefort auf einem weitaus größeren Luftschiff abgefangen. Außerdem befindet sich Constance in Rocheforts Gewalt.
Wie es weitergeht, entscheidet jeder selbst, indem er seine eigene Geschichte weiterschreibt.
Das gigantische Luftschiff Rocheforts taucht wie ein dunkler Schatten über den Wolken auf. Seine Metallhülle glitzert im fahlen Licht der Morgendämmerung, und die Kanonen an den Seiten sind bereits ausgefahren. Die Musketiere stehen an Deck von Buckinghams Luftschiff, als sie erkennen, dass sie in der Überzahl und unterlegen sind. . 

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