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Bewerbung für einen Charakter
in Ich möchte mitmachen 12.10.2025 18:34von Alexei Petrowitsch Romanow • 42 Beiträge

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RE: Bewerbung für einen Charakter
in Ich möchte mitmachen 29.10.2025 17:56von kein Name angegeben • ( Gast )
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Comte Sylvain de Rochefort
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Hauptmann der Kardinalsgarde
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Rochefort stammt aus dem Midi Frankreichs. Dem Languedoc und um ganz genau zu sein: der Feststungsstadt Carcassonne. Die auch eine gewisse Berühmtheit deswegen hat, weil sie im Mittelalter zu den Hauptstütztpunkten der Katharer gehörte. Nun, womöglich hätte Richelieu von denen ungefähr so viel gehalten, wie zu seiner Zeit von den Hugenotten. Unruheherde sind immer Risikofaktoren. Wahrscheinlich unterscheid sich Rochefort von seinem Herrn bis heute darin, dass er Risiko und Uhruhe eher begrüßt. Sonst ists doch langweilig.
Aber zurück zum Anfang: Sylvains Vater war mehr oder minder ein Landgraf, der leider absolut kein Talent für finanzielle Dinge hatte und das sowieso einigermaßen bescheidene Vermögen der Familie für Glücksspiele, Huren und sonstige Kurzweil verprasste. Der damals noch junge Sylvain vertrieb sich lieber die Zeit mit der Jagd In der Stadt erfreute er sich bald einer gewissen Achtung der Bevölkerung, weil er die Wölfe, die jene Gegend und die Herden unsicher machten, so ziemlich alle erfolgreich dezimierte. Insgeheim hat es ihn ja immer gereizt, die Bestie vom Gévaudan zu erlegen, aber irgendwie hat er es nie in diese nicht mal allzu weit entfernte, abgelegene Gegend geschafft.
Ein Grund war sicher, dass nach dem Ableben seines Vaters – wovon manche behaupten, Sylvain hätte nachgeholfen, damit dieser Hallodri endlich abtritt – in der Familienkasse mehr als gähnende Leere herrschte. Um seine Mutter und Schwester irgendwie durchzubringen, beschloss der junge Comte nun, sich nach Paris aufzumachen. In der Hauptstadt sollten sich doch irgendwelche Möglichkeiten finden.
Ja, da könnte man natürlich sofort an die Musketiere denken, aber um es mal so auszudrücken: dafür war Rochefort wohl einfach nicht treudoof genug. Weil dieses einer für alle und alle für einen klang verdächtig nach: wir haften für unsere Kollegen. Nein, das klang doch eher unrentabel. Sicher war Tréville darüber einigermaßen enttäuscht, denn damit ging ihm ein mehr als begnadeter Fechter und Kämpfer überhaupt verloren. Aber wie es sich wohl fügte, fand Sylvain woanders etwas, das seine Talente wohl mehr förderte. Und nein, die hatten nicht unbedingt etwas mit Ehre und Heldentum zu tun. So etwas sind für Rochefort bis heute heroische Ammenmärchen und an so etwas glaubt er schlicht nicht. Vielleicht auch, weil er einfach zu gerissen und pragmatisch dafür ist. Jedenfalls sollte es dann seine Eminenz werden, bei dem er – oder umgekehrt – fündig wurde. Das heißt offiziell: Kardinal Jean Armand du Plessis de Richelieu. Der dann auch nicht immer ganz so fromm war, wie man von einem Pfaffen denken mochte.
Schließlich hat es Rochefort dort bis zum Hauptmann gebracht und damit war die Konfrontation mit den Treudoofen – ach nein, Musketieren, pardon – irgendwie vorprogrammiert. Tja, irgendwo in diesen Geschichten hat er dann auch „ein Auge zudrücken“ müssen. Man sollte es lassen, ihn Monsieur Scheuklappe oder so was zu nennen, aber wahrscheinlich kommt da ein gewisser Gascogner doch noch drauf.
Rochefort hat höchstens Affären – keine Frauen. Also: ja, genau heiraten ist auch wieder so was treudoofes. Vielleicht bringen es auch seine Art von Aufträgen mit sich, dass er keinen Rockzipfel am Bein haben will, der ihm vorher jedesmal etwas vorheult. Aber ja, es gibt da eine Frau, mit dem das doch irgendwie etwas ernsteres ist. Natürlich nennen sie es offiziell nach wie vor Affäre. Aber es ist nicht zu leugnen, dass er sich auf eine leidenschaftliche – wohl weniger romantische Art und Weise – zu der Kurtisane und Saloniére Ninon de Lenclos hingezogen fühlt. Ninon wurde durch ihre Bildung und ihre vielseitige musische Begabung, ihre Intelligenz und ihren Sprachwitz, aber auch durch ihre Schönheit bald gesellschaftlich anerkannt. Sie wurde recht berühmt, wurde allerdings nie bei Hofe empfangen. (Was Sylvain auch ganz recht war, meinte Richelieu doch einmal: was im Bett passiert, soll auch dort bleiben.)
Nun war das leicht gesagt, denn Ninon legte Wert auf ihre Unabhängigkeit: Sie heiratete nie. Sie selbst nahm ihre Caprices, wie sie ihre Liebschaften bezeichnete, nicht sehr ernst und ließ sich nie auf eine ernsthafte Beziehung zu einem Mann ein. Auch wenn sich Rochefort mehr in sie verguckt hatte, als er zugeben wollte. Die aus ihren Liebschaften entstandenen Kinder überließ sie den jeweiligen Vätern zur Erziehung, denn sie wollte sich nicht mit Kinderpflege belasten. Und so hieß es irgendwann: „Tu as une Fille, Chérie.“ ‚Und somit wurde Sylvain inoffiziell zum Vater des Jahres ernannt. Was denkt man da erstmal ?. Genau: Bon Dieu !!. Seitdem darf Rochefort versuchen, das und die Kardinalsgarde unter einen Hut zu bringen, und möglichst ohne, dass der Kardinal dabei pissig wird. Weil inzwischen weiß der sehr wohl von diesem „Versehen“. Jenes ist übrigens inzwischen 10 Jahre alt und heißt Étoile. Ja, der Name war auch Sylvains Idee. Und trotz allem scheint er an seinem – nun – Bastard, einen Narren gefressen zu haben. Wobei seine Tochter gegenüber seinen Feinden immer noch sein bestgehütetes Geheimnis ist.
Vor allem auch wegen dem naseweißen Gascogner und mit dem ging das so los: Rochefort und vier seiner Männer sind in Meung-sur-Loire, wo sie auf Milady warten. Während sie es sich in der Burgschänke neben dem Stall gutgehen lassen, trifft d'Artagnan ein, der auf dem Weg nach Paris ist. Rochefort bemerkt den schwarz-weiß gescheckten Kaltblüter, den der junge Mann reitet und macht den Fehler, das Pferd mit dem schönen Namen Butterblume als Kuh zu bezeichnen. D'Artagnan fordert deshalb eine Entschuldigung - nicht bei sich, sondern bei seinem Pferd.
Rochefort will sich weder bei dem jungen Mann, den er als Bauernlümmel bezeichnet, noch bei dessen Pferd entschuldigen und wird von d'Artagnan zum Zweikampf herausgefordert. D'Artagnan übersieht, dass der Geforderte die Wahl der Waffen hat und ist völlig überrascht, als Rochefort ohne Warnung auf ihn schießt, als er sich zum Gefecht umdreht. Als er sich beschwert, dass Rochefort geschossen hat, meint der nur trocken, er bemerke aber auch alles. Was den Hauptmann viel mehr stört, ist die Tatsache, dass sein Kontrahent noch lebt und nur eine Fleischwunde am linken Arm hat. Er will ihn mit dessen eigenem Degen erstechen, als die Kutsche mit Milady eintrifft. Milady verbietet ihm, d'Artagnan zu töten. Er solle mitkommen, sie würden in Paris erwartet.
Später ist er auf dem Markt in Paris unterwegs und bemerkt nicht einmal, dass d'Artagnan ihn verfolgt und dabei mit seinen Lieblingsfeinden, den Musketieren Athos, Aramis und Porthos, buchstäblich zusammenstößt, was ihn einstweilen vor dem Zorn des jungen Mannes rettet. Dann erhält er die Nachricht, dass sein Stellvertreter Jussac die Musketiere auf dem Markt in Saint Germain bei einem illegalen Duell erwischt hat und sie festnehmen will. Rochefort reitet hin. Seine Ankunft löst den Kampf der Musketiere und d'Artagnans erst aus, weil der junge Gascogner zu ihm vordringen will und dabei ins Gefecht gerät. Rochefort befiehlt, die Männer zu töten, und ist dann we
Al der Kardinal plant, die Königin in den Verdacht einer Liaison mit dem Herzog von Buckingham zu bringen und durch Milady ein Diamantcollier aus den Gemächern der Königin stehlen lässt, setzt Rochefort seine Spione auf Constance an, eine der Hofdamen der Königin, die Jussac bei dem Kampf in Saint Germain in der Nähe von d'Artagnan gesehen hat. Sein Verdacht, Constance könnte die königstreuen Musketiere zu Hilfe holen, um die Juwelen rechtzeitig wiederzubeschaffen, bewahrheitet sich. Er zieht mit der Kardinalsgarde zum Haus der Musketiere und fordert sie auf, sich zu ergeben. In dem Fall garantiert er Verschonung. Jussac gibt er jedoch den Befehl, die Musketiere und d'Artagnan zu töten. Erneut verlässt er sich auf Jussac, der erneut versagt und von den Musketieren überrumpelt wird. Rochefort muss diesen Umstand dem Kardinal melden und bekommt zu spüren, dass sein Herr es ebenso wenig leiden kann, schlechte Nachrichten zu hören, wie er selbst. Der Kardinal droht ihm ungewisses Übel an und weist ihn an, alle Häfen zu bewachen und ein Kopfgeld auf die königlichen Soldaten und ihren jungen Freund auszusetzen. Rochefort gelingt es, Jussac mit einem großen Kontingent der Kardinalswachen trotz des Vorsprungs der Musketiere noch vor deren Eintreffen nach Calais zu bringen. Rocheforts Leuten gelingt es, Constance in ihre Gewalt zu bringen, die die Kardinalswachen in Calais als d'Artagnan verkleidet abgelenkt hat.
Und ab da nun wird es für Rochefort eng. Denn an sich muss er nun nach England. Nur muss er Étoile dafür wohl bei Ninon lassen, und die macht gerade einen Riesenaufstand deswegen. Zumal sie in diesen 10 Jahren ihre Tochter so oft gesehen hat, dass man es an einer Hand abzählen kann. Außerdem sollten gewisse Leute nicht merken, dass der Mann, der als ruchloser Haudegen gilt, noch so eine ganz andere Seite hat…
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Tochter von Rochefort und der Kurtisane Ninon de Lenclos – inzwischen von ihrem Vater legitimiert und wurde auch von diesem großgezogen, da sich ihre Mutter nichts aus ihr macht. Hat aber wohl immer noch den Makel Bastard anhaften und deswegen bei Hof bestenfalls einen schwierigen Stand. Versteht sich mit Constance Bonacieux ganz gut, was ihren Vater regelmäßig zum Haareraufen bringt.
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"Salut – je suis Étoile. Es wäre nett, wenn du versuchst, mich vollkommen unvoreingenommen kennenzulernen. Weil das versuche ich bei anderen auch stets. Leider gibt es am französischen Hof mehr als nur einer, der glaubt, dass ich schon von Geburt an ein Schandfleck war. Stellen sie mich doch als Bâtard hin. Was in der französischen Version Kind vom Sattel oder Kind eines Durchreisenden bezeichnet. Es ist schade, dass sich so viele am Wort Bastard aufhängen, denn per se sagt das rein gar nichts über mich als Mensch aus.
Denn wenn ich über Menschen eines gelernt habe, dann, dass der berühmte erste Eindruck rein überhaupt nichts aussagt. Selbiges trifft auch absolut auf meinen Vater zu. Für viele ist er des Kardinals wandelnde Klinge oder schlimmeres, für mich ist er einfach Papa. Denn jener ist niemand geringeres als Sylvain de Rochefort, Hauptmann der Kardinalsgarde. An sich ist das auch gar nicht so schwer mit ihm – man muss ihn einfach nur zu nehmen wissen.
Auch wenn seine Aufträge wohl oft sehr prekär sind und ihn nicht gerade als den Nettesten dastehen lassen. Aber er sagt, er tut es für Frankreich, weil man schließlich kein linkisches Kind auf den Thron setzen könnte. Wenn ich dann kommentiere, dass ich selbst noch ein halbes Kind bin, fühlt er sich meistens ertappt und wird verlegen. Aber er hat seine guten Seiten, auch, wenn er sie nicht zeigt.
Meine Mutter ist Ninon de Lenclos, eine Kurtisane von niederer, adliger Abstammung. Das einzig wirkliche, was ich sicher über sie weiß, ist ihr Name. Ich habe sie wenn es hochkommt,drei- oder viermal in meinem Leben zu Gesicht bekommen. Sie hat mich damals einfach an Papa abgeschoben, weil sie mich nicht haben wollte – oder die Verantwortung – oder beides. Man sieht also: es gibt auch Rabenmütter.
Papa durfte dann die Kunst fertigbringen, als vielbeschäftigter Mann auch noch den alleinerziehenden Vater zu geben. Aber zusammen haben wir das irgendwie geschafft. Auch wenn es ihn immer schmerzt und er meint: „Du verdienst ein anderes Leben.“ Aber das will ich gar nicht. Es ist gut so, wie es ist.
Der Kardinal scheint mich auch nicht sonderlich zu mögen. Weil dann immer das Argument kommt, ich sei Papas wunder Punkt. Und wenn sein Hauptmann einen hat, hat es der Kardinal auch. Deswegen hat Papa mich auch seit kurzem, auf ein kleines Gut von uns, etwas außerhalb von Paris verfrachtet. Im Sinne von: aus den Augen, aus dem Sinn. Damit Richelieu – oder sonst wer – nicht auf blöde Gedanken kommt. Und Papa sagt immer, das tun viele. Wohl nur die wenigstens können Dinge einfach sein lassen. Also, so, wie sie sind. Denn manchmal sind sie nicht schlechter oder besser, sondern einfach nur das: anders.
Jemand, der mich sein lassen kann, ist Constance Bonacieux. Sies schafft es, jemanden um seiner selbst Willen zu mögen. Obwohl sie dann halt wieder nicht versteht wie ich es mit „so einem Vater“ aushalte. Und ich dann immer wieder klarstellen muss: Hey, so schlimm ist er gar nicht. Er war für mich da, wo es meine Mutter niemals war – trotz allem, was er um die Ohren hat. Das soll ihm erstmal wer nachmachen.
Obwohl unsere Verbindung gerade auch mit meiner zu Constance zu kollidieren beginnt. Ich sage immer: egal, was die Musketiere oder der Kardinal verbockt haben, sie kann nichts dafür. Sie steht auch nur zwischen allen Fronten, also so wie ich halt auch. Auch wenn so was meinen Papa und Richelieu leider nicht interessiert, wenn sie etwas als Mittel zum Zweck auserkoren haben oder wieder irgendwelche Nägel mit Köpfen machen wollen. Aber Papa weiß, dass es MIR nicht egal ist. Und das wiederum: ihm nicht. Also hoffe ich gerade einfach, dass es zu etwas gut ist…"
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RE: Bewerbung für einen Charakter
in Ich möchte mitmachen 01.11.2025 16:16von Milady de Winter • 272 Beiträge
RE: Bewerbung für einen Charakter
in Ich möchte mitmachen 01.11.2025 16:32von Alexei Petrowitsch Romanow • 42 Beiträge

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RE: Bewerbung für einen Charakter
in Ich möchte mitmachen 01.11.2025 23:29von Étoile de Rochefort • 9 Beiträge
| Ort: | Gut der Rocheforts, etwas außerhalb von Paris |
| Befinde mich im | Frei |
| Beruf | (Bastard)-Tochter von Rochefort |
So, besser spät als nie. Der Khan wäre dann auch soweit fertig :)
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Çağatay Şahan
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Jüngerer Bruder von Kublai Khan, dem mongolischen Herrscher über China im 16. Jahrhundert. Selbst Großkhan der Goldenen Horde in der Mongolei und Ur - Enkel von Dschingis. Reisegefährte des Venezianers Marco Polo, als dieser sich auf Handelsreise nach China begibt und auch dann noch, als dieser in die westliche Welt zurückkehrt. Dies deswegen, weil sein Bruder Khubilai Handelsbeziehungen mit den Dogen von Venedig über die Seidenstraße aufbauen will.
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„Ich und mein Bruder Kubilai sind Söhne von Tolui Khan und der Keraitin Sorkhatani Beki. Wir hatten zwar unter anderem chinesische Erzieher und Berater, lebten jedoch in unserer Jugend noch ständig in der Mongolei.
Wenn man einen kurzen Abriss über meinen Bruder will: er wurde zuerst Statthalter in Nordchina und später Kaiser von China selbst. Zugegeben, er hatte nicht immer einen leichten Stand. Sein Verhältnis zu den maßgeblichen Personen hier bei uns in Kakakorum war schlecht. Der traditionell eingestellte Stammesadel warf ihm seine chinafreundliche Haltung vor. Oder dass er den Buddhismus als offizielle Staatsreligion einführte. Dabei hat er daneben – inoffiziell – immer alle anderen Religionen geduldet, sich sogar dafür interessiert. Und er hat unsere schamanischen Wurzeln niemals vergessen. Sie, die Erdmutter – die Steppe. Er ging ja sogar so weit als die Venezianer kamen, christliche Kleriker an seinem Hof haben zu wollen, um etwas über das Christentum zu lernen. Einfach weil er immer wissbegierig und offen sein wollte. Was mich selbst angeht, ich glaube, ich habe inzwischen zu viel über Christen gelernt und es hat sie mir nicht unbedingt sympathischer gemacht. Außer natürlich Marco eben.
Seht, es beginnt damit, dass diese uns Wilde und Teufel nannten. Dabei fängt der Fehler hier schon an: wir haben keinen Kontext zu christlichen Vorstellungen und können in Folge dessen auch keine Teufel oder Dämonen sein. Wir sind die Kinder der Steppe und der Weite. Wir sind die, die mit dem Wind kommen und gehen. Ja, wir sind Windreiter. So identifizieren sich unsere Leute selbst.
Mein Name ist Çağatay Şahan und ich bin Kubilais jüngerer Bruder. Selbst Großkhan über die Goldene Horde um Karakorum und wohl einer der wenigen, die gegenüber meinem Bruder loyal blieben. Trotz allerlei Politik. Was haben sie erwartet ?. China ist ein Vielvölkerstaat. Es ist eine Kunst für sich, Mongolen, Han,Mandschu,Dingling, Fufuluo, Gaoche, Huihe, Minyue, Nanyue, Qidan , Schwarze Qidan, Rouran, Ruzhen, Saken, Sushen, Tabgatsch, Tanguten, Tiele, Tocharer, Tujue, Tuyuhun, Wuhu, Wuhuan, Wusun, Xianbei, Xiongnu, Xueyantuo, Yelang, Yuezhi unter einen Hut zu bringen. Und das sind nur ein paar davon. China hat an die 90 ethnische Gruppen. Wie hätte selbst ihr Kaiser es allen rechtmachen sollen ?.
Ich für meinen Teil konnte nur versuchen, unsere einverleibten, ähäm ach nein, eingebürgerten Völker in den Steppen bei der Stange zu halten. Die Kasachen und Tartaren gehören dazu. Was ihre Feinde waren, waren die meinen – und umgekehrt. Jedenfalls war das das fairste an Loyalität, was ich ihnen bieten konnte. Und was immer man über mich sagt: ich bin ein Mann, der zu seinem Wort steht. Das ist mehr als andere tun oder von sich behaupten können – die Fürsten Europas mit eingeschlossen.
Also ja, es mag sein, dass die Rus mich und die meinen als Plage ansehen, die sie immer wieder heimsucht. Aber sie verstehen nichts davon, wie es ist, in der Steppe zu leben. Denn sie nimmt und sie gibt. Ich habe 2 Söhne an ihre manchmal klirrend kalte Winter verloren. Man nimmt sich Dinge, wenn man sie nicht hat. Das mag mitunter nicht arg nobel erscheinen, aber es ist schlichte Überlebensstrategie.
Ja, wir haben dabei Nowgorod geplündert und Moskau brannte, als ich 1571 die Krimtartaren gegen die Rus unterstützte. Das hat mich wahrscheinlich weder beim Zaren, noch osmanischen Sultan beliebt gemacht, der an dem ganzen Konflikt auch nicht unbeteiligt war. Aber ich habe niemals behauptet, ein einfacher Mann zu sein, noch einer der Gnade. Gnade ist ein Luxus, den sich die Mongolen niemals leisten konnten. Und das wird man erst verstehen, wenn man unter uns gelebt hat.
Ein junger Venezianer, samt Vater und Onkel, hat. Fast 20 Jahre lang. Marco hat mehr davon verstanden, als jeder andere sonst. Wofür er meine Hochachtung hat und weswegen ich ihn auf seiner Heimreise nach Europa begleitete, als er den Hof meines Bruders wieder verließ. Nun, auch deswegen, weil mein Bruder Handelsbeziehungen zu den Dogen von Venedig aufbauen will. Aber ich bin beileibe kein Diplomat. Aber dafür habe ich Marco – und er mich als Eskorte, wenn man das nun so nennen will. Nun haben wir es wohl nach Frankreich geschafft.
Europa empfinde ich nun einigermaßen ironisch. Sie nennen uns Barbaren und sind in meinen Augen doch nichts anderes. Keiner von denen kann auch nur ansatzweise respektvoll mit Pferden umgehen. In jeder größeren Stadt im Orient gibt es Badehäuser – hier kippen sie ihre Pisse auf die Straße. Mein Bruder in China ist für Religionsfreiheit, hier kämpfen Christen gegen Christen. Muss ich wirklich weitermachen ??."
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29 / 47 Jahre
Alexei Petrowitsch Romanow hat sich bedankt!
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RE: Bewerbung für einen Charakter
in Ich möchte mitmachen 02.11.2025 10:57von Alexei Petrowitsch Romanow • 42 Beiträge
RE: Bewerbung für einen Charakter
in Ich möchte mitmachen 02.11.2025 10:59von Alexei Petrowitsch Romanow • 42 Beiträge

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Huhu,
ich hab auch noch einen :). Jean ist zwar ein intrigantes, kleines Aas, aber wenigstens sexy dabei
Vielleicht kann ja Milady was mit ihm anfangen 
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Jean Francois de Morangias 
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Vincent Cassel
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Adliger / Grafensohn – plottet mit der Sekte „Bruderschaft des Wolfes“ gegen den König
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Charakter:
Jean-François lässt sich wie ein schwacher und etwas verweichlichter Aristokrat aussehen, aber das nur, um sein wahres Wesen zu verbergen. Er ist ein brutales und skrupelloses Mitglied der Bruderschaft des Wolfes und der Besitzer der Bestie der Gévaudan, die er missbraucht hat, um sie zu einer grausamen Mörderin zu machen.
Ein weiterer Teil seiner Persönlichkeit ist seine verdrehte inzestuöse Verliebtheit in seine Schwester Marianne. Er ist deswegen zunächst zwiegespalten und versucht, es zu unterdrücken, entscheidet sich aber schließlich dafür, es anzunehmen und geht sogar so weit, sie zu vergewaltigen, als sie sich weigert. Das zeigt, dass er sich nicht wirklich um seine Schwester kümmert. Er ist auch nicht wirklich loyal gegenüber der Bruderschaft, da er bereit ist, sie zu verlassen, um mit Marianne nach Amerika zu gehen.
Lebenslauf:
Er ist Aristokrat (Sohn des Grafen Morangias) und Jäger sowie der Bruder von Marianne.
Der Ritter Grégoire de Fronsac (der Hauptprotagonist des Films) kommt in Begleitung von Mani, einem Irokesen, den er während der Schlacht von Trois-Rivières in Kanada kennengelernt hat, in der Burg von Saint-Alban an. Geschickt von Buffon, dem Verwalter des Königsgartens, kommen die beiden Männer, um das Geheimnis der Bestie von Gévaudan zu lüften, die die Region seit über einem Jahr terrorisiert. Unter der Leitung von Thomas d'Apcher, dem Enkel des Marquis de Saint-Alban, wird der Ritter dem lokalen Adel vorgestellt, darunter auch Jean-François.
Doch die Monate vergehen. Fronsac sammelt viele beunruhigende Beweise, die darauf hindeuten, dass eine menschliche Hand in die Morde eingegriffen hat, wie ein eiserner Reißzahn, aber die Ermittlungen sind ins Stocken geraten. Die Beziehungen, die er zum lokalen Adel unterhält, insbesondere zu Jean-François, sind angespannt. Mani ist von der Unschuld der Wölfe überzeugt, die die Bauern abschlachten, in der Hoffnung, das gefürchtete Monster zu töten.
Nach den ersten Schneefällen und angesichts der Unfähigkeit der Soldaten, das Tier zu erlegen, schickte König Louis XIV. seinen eigenen Jagdleutnant ins Gévaudan. Dort angekommen, tötet dieser einen großen Wolf und bittet Fronsac, ihn so herzurichten, dass das Tier den Beschreibungen des Tieres ähnelt. Fronsac findet bald heraus, dass diese Maskerade vom König selbst angeordnet wurde, um dieser Affäre ein Ende zu bereiten, die seine souveräne Macht in Frage stellt. Das falsche Monster wird in Paris ausgestellt. Offiziell ist die Bestie von Gévaudan auf Beschluss des Königs tot. Als Dank für sein Schweigen erhält der Chevalier de Fronsac die Erlaubnis, sich an die Schalter Senegals zu begeben.
Aber das Massaker in der Provinz Gévaudan geht weiter, in allgemeiner Gleichgültigkeit. Fronsac wird vor dieser besorgniserregenden Situation gewarnt und gebeten, die Jagd erneut anzuführen, diesmal in der mystischen Mani. Der Ritter kehrt nach Gévaudan zurück, um Marianne wiederzusehen, die bei ihrer Amme wohnt. Doch die Bestie,greift das Haus an. Fronsac, Mani und der Marquis führen daraufhin eine letzte Expedition an, um das Monster zu töten. Mani ruft in einer Art schamanischen Ritual die Kräfte der Natur an und stellt dem Biest eine Falle. Schwer verletzt gelingt es ihm jedoch, zu entkommen und sein Versteck zu erreichen. Mani entdeckt eine Arena, in der die Bestie als Kriegshund eingesetzt werden soll. Dann wird er vom Bestienmeister angegriffen und mit einer Silberkugel getötet und sein Körper auf eine Lichtung geworfen.
Während der Leichenautopsie von Mani entdeckt Fronsac diese Kugel, von der er weiß, dass sie zur Bewaffnung von Jean-François de Morangias gehört: Er versteht, dass er derjenige ist, der die Bestie lenkt, und beschließt, seine Rache zu organisieren. Doch nachdem er seinen Blutsbruder eingeäschert hat, wird der Ritter verhaftet. Jean-François vergewaltigt seine Schwester Marianne, nachdem diese sein Geheimnis entdeckt hat: Er ist der maskierte Bestienmeister. Er ist auch Mitglied der Bruderschaft des Wolfes, einer Gruppe religiöser Fanatiker, die von dem örtlichen Priester Henri Sardis angeführt wird und versucht, den König zu destabilisieren, der in ihren Augen zu tolerant gegenüber den Philosophen der Aufklärung ist, indem er das Tier als Zeichen des Zorns Gottes benutzt. Diese Organisation setzt sich aus der lokalen Aristokratie zusammen. Während eines Treffens des Paktes in den Ruinen einer alten Abtei taucht Fronsac wieder auf und verhaftet die Verbrecher während eines zermürbenden Kampfes mit Hilfe von Captain Duhamel. Jean-François kämpft mit seinem Peitschenschwert gegen Grégoire. Es stellt sich heraus, dass es sich bei der Bestie von Gévaudan um einen afrikanischen Löwen handelt, der von Jean-François brutal aufgezogen und von Fronsac getötet wird.
Nach dem Kampf glaubt Fronsac . Jean-François ebenso tot, wie die Bestie. Aber dies ist nicht der Fall. Da der Kultist jedoch mit bitterem Beigeschmack erkennen muss, dass es im Gévaudan nichts mehr zu holen gibt, tritt er die Flucht nach vorne an. Das heißt konkret: nach Paris. Da die Hauptstadt wohl auch so ziemlich der letzte Ort ist, wo Fronsac ihn vermuten würde. Aber de Morangias war schon immer gut darin zwischen den Zeilen zu lesen und hat ein gutes Gespür für Zwischentöne. Die Bruderschaft scheint nicht die Einzige zu sein, die den König für unfähig hält. Also fällt sein Blick auf einen gewissen Kardinal und sein Umfeld. Neue Bündnisse könnte er jetzt dringend brauchen…
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RE: Bewerbung für einen Charakter
in Ich möchte mitmachen 03.11.2025 15:19von Alexei Petrowitsch Romanow • 42 Beiträge
RE: Bewerbung für einen Charakter
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RE: Bewerbung für einen Charakter
in Ich möchte mitmachen 04.11.2025 16:24von Étoile de Rochefort • 9 Beiträge
| Ort: | Gut der Rocheforts, etwas außerhalb von Paris |
| Befinde mich im | Frei |
| Beruf | (Bastard)-Tochter von Rochefort |
Omg sorry, aber ich hab mich einfach an ihm versuchen müssen:
. Wenn was nicht passt, hauen :).
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Jean Armand du Plessis de Richelieu
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Premierminister Frankreichs, Kardinal, Herzog – und die eigentliche Macht im Reich
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I will conquer all, I will rule you
I'll bring Triumph or Fall, I will defend you
I'll make Cannons roar, I'll defeat you
I'll win the War, I will destroy you
Armand du Plessis war das fünfte von sechs Kindern und der jüngste von drei Söhnen. Sein Vater, François du Plessis de Richelieu aus der Familie Le Plessis-Richelieu aus Poitou war Militär und Chef der Garde ; seine Mutter Susanne de La Porte war die Tochter eines Juristen. Sein älterer Bruder war der Kartäusermönch, Erzbischof von Lyon und Kardinal Alphonse-Louis du Plessis de Richelieu. König Heinrich III. belohnte seinen Vater für militärische Verdienste mit dem Posten des Bischofs von Luçon und erlaubte ihm, ihn einem Sohn zu übertragen.
Als Richelieu sechs Jahre alt war, verstarb der Vater im Krieg der Katholischen Liga gegen den Hugenottenkönig Heinrich IV. Mit neun besuchte er das Collège de Navarre in Paris. Nach dem Abschluss begann er eine Militärausbildung und wechselte zur Theologie, als sein älterer Bruder, Alphonse-Louis du Plessis de Richelieu das Amt des Bischofs von Luçon nicht an- und in den Kartäuserorden eintrat. Mit 21 wurde er im April 1607 von Papst Paul V. zum Bischof von Luçon geweiht, danach promovierte er in Paris. 1608 kehrte er zurück und konsolidierte seine Diözese nach den Wirren der Hugenottenkriege . Er setzte die Beschlüsse des Konzils von Trient um.
Zu dieser Zeit freundete sich Richelieu mit dem Kapuziner Père Joseph an, der zu einem seiner engsten Vertrauten wurde. Père Joseph erhielt wegen der grauen Farbe seines Habits und seiner Nähe zum Kardinal, den er mit Eminenz anredete, den Spitznamen „Die Graue Eminenz“ (l’Éminence grise). Da Père Joseph umfassende politische und militärstrategische Kenntnisse und Ambitionen hatte, wurde er von Richelieu zur Vertretung der Interessen Frankreichs auch für diplomatische Verhandlungen, Erkundigungen und Beratungen bei Feinden (z. B. bei Reichstagen in Regensburg) und Verbündeten im Ausland eingesetzt. Richelieu entwickelte politische Interessen anlässlich der Beratungen in Loudun zur Beilegung eines Adelsaufstands, bei denen Père Joseph als Vertrauter der Königin-Mutter Maria de’ Medici und des päpstlichen Gesandten fungierte.
Von großer Bedeutung wurde Père Joseph für Richelieu und Frankreich, als es ihm in einem langen Gespräch gelang, den Kardinal nach dessen geistigem und körperlichem Zusammenbruch angesichts des drohenden Angriffs kaiserlicher Truppen auf das ungeschützte Paris von seinen Schreckensvorstellungen zu befreien und ihn wieder so zu beruhigen, dass es ihm gelang, ein Volksheer zum Schutz von Paris aufzustellen.
I'll be the Fox, I'll be the Lion
I'll do what it takes to sit on the Throne
I play the Game, where others will falter
Control the Truth, the Power to Rule
An der Generalständeversammlung von 1614 repräsentierte er den Klerus von Poitou. Maria de’ Medici, Königinmutter und Regentin für ihren Sohn Ludwig XIII., holte ihn 1616 an den Königshof. Im selben Jahr wurde er Staatssekretär für Außenpolitik und Krieg. Der König ließ 1617 den ersten Minister Concino Concini ermorden und schickte seine Mutter ins Exil. Richelieu verlor sein Amt und wurde nach Avignon verbannt. 1619 holte ihn der König zurück an den Hof, um mit seiner Mutter zu verhandeln, die zwischenzeitlich mit ihrem zweiten Sohn Gaston d’Orléans eine Revolte angeführt hatte, Richelieu gelang die Aussöhnung. 1622 wurde er zum Kardinal ernannt, ab 1627 war er Koadjutor und ab 1635 Abt von Cluny und Cîteaux sowie Prémontré.
Am 15. Dezember 1621 starb der erste Minister und Favorit Ludwigs, Charles de Luynes. Der König schaffte das Amt des Favoriten und des Connétable ab.
Am 3. November 1622 wurde Richelieu auf Betreiben von Maria de’ Medici durch Papst Gregor XV. zum Kardinal ernannt. Ab dem 29. April 1624 gehörte er als Königsberater dem Staatsrat an und wurde am 13. August 1624 Premierminister. 1629 wurde er Generalleutnant des Königreichs. Er reformierte die Verwaltung, entmachtete den Amtsadel, ließ Père Joseph eine Geheimpolizei aufbauen, und bekämpfte die Hugenotten. Er favorisierte Théophraste Renaudot, der ab dem 12. Mai 1631 die wöchentlich erscheinende Zeitung La Gazette herausgab. In ihr erschienen neben Nachrichten vom Hofe, Gesetzen und Edikten auch Ordonnanzen und Berichte des Königs sowie Richelieus, die auf die öffentliche Meinung der Militärs, Hofkleriker, Gelehrten und Beamten einwirkten.
Kolonialpolitisch sorgte Richelieu dafür, dass die Staatsfinanzen ab 1627 entlastet wurden, ohne die Kolonisierung Nordamerikas aufzugeben. Eine private Handelsgesellschaft, die Compagnie de la Nouvelle France warb Siedler an und erhielt das Handelsmonopol zwischen Florida und den arktischen Gebieten Kanadas. 1640 wurde das französische Feudalsystem auf Nordamerika übertragen und es entstanden ausgedehnte Grundherrschaften. Die Gesellschaft wurde 1663 aufgelöst, als die Hugenottenkriege Kanada erreichten und das Land eine Kolonie wurde.
While as I see my Rise to rule as Destiny
May it be that five Million Dead's my Legacy
I will make Nations bend and bow by my Feet
So prepare, get your Armies ready, I'll be coming
Die Hugenotten bildeten im Frankreich Ludwigs XIII. beinahe so etwas wie einen „Staat im Staate“. Durch die Garantien des Edikts von Nantes verfügten sie über Städte und Befestigungsanlagen unter eigener Verwaltung und über erhebliche Subsidien ihres natürlichen Verbündeten England. Nach der Ermordung Heinrichs IV. kam es wiederholt zu Unruhen und militärischen Auseinandersetzungen. Nach dem Fall von La Rochelle nach über einjähriger Belagerung im Jahre 1628 beließ Richelieu den Hugenotten im Gnadenedikt von Alès von 1629 zwar ihre Kultfreiheit, nahm ihnen jedoch ihre militärischen Privilegien.
Doch war nun die innerpolitische Gefahr gebannt, drohte neue von außen. In Gestalt von England bzw. des Duke of Buckingham bzw. des heraufdämmerden dreißigjährigen Krieges. Das Problem am jungen König war auch, dass sich Louis keinen Stratz aus Politik machte, noch die Weitsicht dafür hatte. Ja, sie haben dem Kardinal schon einiges vorgeworfen: Verrat, dass er Frankreich für sich will und den König stürzen. usw. Richelieu indes betrachtet das ganz nüchtern: so ein Kindskopf wie Louis ist für einen Staat ein Risikofaktor. Insofern war jener König sicherlich nicht seinen Preis wert. Aus anderer Perspektive betrachtet: ohne den Kardinal wäre Frankreich wohl schon längst von den Engländern oder auch den Truppen Wallensteins überrannt worden.
- Wie alt ist PB / Und wie alt soll dein Chara sein?
29/50
Probepost:
Armand wartet auf den nächsten Zug. Nicht seinen, denn diese plant er langmöglichst vor – sondern auf den des Königs. Der ihn mit einer Schachpartie quälen muss und selbst noch nicht weiß: dass er längst Schachmatt ist., Aber das größte Staatsproblem ist gerade, dass ihm ja kein Grün steht. Die Reailtätswarhnehmung dieses Jungen ist unterirdisch. Buckingham war nicht wegen einer Frage der Farbe hier gewesen
Außerdem ist dieses belanglose Geplapper schlimmer als jedes Schweigen. Armand hat es ja schon mal gesagt: wer mein Schweigen nicht versteht, versteht auch meine Worte nicht. „Ach seht es doch mal so: vielleicht sind diese Hugenotten doch nicht so schlimm…“. Ja sicher, die Brut Calvins ist wie die Ratten – sie bringt die Pest. „So…?“ „Ja, vielleicht sind das ja auch ganz redliche Menschen.“
„ Hoheit - gebt mir sechs Zeilen von der Hand des redlichsten Mannes, und ich werde darin etwas finden, um ihn an den Galgen zu bringen.“ „Oh ? Ohh !!“. Ja genau – oh - wie wunderbar. Der Kardinal ist nach außen stoische Ruhe, hat aber innerlich das Bedürfnis nach Kopf - > Tisch. „Ihr seid da jetzt aber drastisch.“ Nur eine Bestätigung mehr für ihn, dass er dieses Kind nicht auf dem Thron sitzen lassen kann. Armand schmunzelt unmerklich: „Die Autorität zwingt, aber die Vernunft überzeugt zum Gehorsam.“ Aha …“. Ach verdammt, warum versucht er es überhaupt ??. Da bewahrheitete sich nur sein Statement wieder: ich langweile mich nie – man langweilt mich.
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RE: Bewerbung für einen Charakter
in Ich möchte mitmachen 04.11.2025 18:16von Milady de Winter • 272 Beiträge
RE: Bewerbung für einen Charakter
in Ich möchte mitmachen 04.11.2025 18:17von Milady de Winter • 272 Beiträge

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RE: Bewerbung für einen Charakter
in Ich möchte mitmachen 07.11.2025 16:58von Cagatay Sahan • 6 Beiträge
So wir haben uns überlegt, weil Philippe noch nichts zu tun hat. Der King of England himself kommt mal so inkognito nach Frankreich, nur mit Tavington als Geleitschutz (dann hat der auch gleich ein Play). Weil man muss sich doch mal anschauen, was sein Premier (also Buckingham) und der französiche (also der Kardinal) da so verzapfen xd und ob man das so stehen lassen kann o.o.
- Wie soll dein Chara heißen?
Eduard Tudor alias Eduard VI of England
- Welchen Avatar hast du dir für deinen Chara vorgestellt?
Hugh Skinner

- Alter:
25 Jahre
- Was würdest du für deinen Chara vorsehen?
Sohn von Henry VIII. Tudor und Jane Seymour, Duke of Cornwall, Earl of Chester. Prince of Wales – und seit kurzem: King of England
- Eine Kurzfassung deiner Story
Eduard Geburt am 12. Oktober 1637 im Hampton Court Palace war ein großes Ereignis, denn dem König war mit ihm nach fast dreißig Jahren Regierungszeit und drei Ehefrauen endlich der lang ersehnte männliche Erbe geboren worden. Er weinte vor Freude, als er ihn zum ersten Mal in den Armen hielt. Eduard war das dritte Kind Heinrichs sowie sein einziges Kind mit seiner dritten Gemahlin Jane Seymour – seine beiden vorangegangenen Ehen mit Katharina von Aragon und Anne Boleyn waren für rechtsungültig und die zwei Töchter dieser Ehen für unehelich erklärt worden. Das offizielle Schreiben, welches Eduards Geburt verkündete (formuliert, als sei es von der Königin selbst verfasst worden), beschrieb die Geburt eines „Prinzen, empfangen in rechtmäßger Ehe zwischen … seiner Majestät dem König und Uns“ und betonte damit sorgfältig den legitimen Charakter dieser neuen Ehe des Königs – und damit also Eduards rechtsgültige Zeugung und seinen Thronanspruch.
Der begeisterte Ruf „Wir haben einen Prinzen!“ war bald auch überall in den Straßen zu hören, spontane Feiern begannen und zum Dank des freudigen Ereignisses wurde wie üblich bei der Geburt eines Erben in allen Pfarrkirchen Englands das Te Deum gesungen, Wein und Bier kostenlos an die Bevölkerung ausgeteilt und Freudenfeuer entfacht. Die Begeisterung war so groß, dass die Wachen im Tower 2000 Kanonenkugeln abfeuerten, um die Kirchenglocken zu übertönen, die bis zehn Uhr abends überall läuteten. Drei Tage nach seiner Geburt wurde der Prinz in der Chapel Royal in Hampton Court in einer prächtigen Zeremonie auf den Namen Eduard getauft, da er am Vorabend des Festtages des heiligen Eduard geboren worden war. Der Garter King of Arms verkündete Eduards Titel Duke of Cornwall und Earl of Chester, die ihm durch Geburt zustanden. Seine 21 Jahre ältere Halbschwester Maria war seine Taufpatin, und seine vierjährige Halbschwester Elisabeth trug das Chrisam in der Prozession. Sein Onkel Edward Seymour, der in seiner Regierungszeit später eine bedeutende Rolle spielte, wurde anlässlich des Ereignisses zum Earl of Hertford erhoben.
Jane Seymour erholte sich nach der schwierigen, fast dreitägigen Geburt zunächst scheinbar gut und konnte ihren Sohn nach der Taufe sitzend in Empfang nehmen. Kurz darauf erkrankte sie jedoch schwer, entweder am Kindbettfieber oder aufgrund einer im Körper teilweise verbliebenen Plazenta, und verstarb wenige Tage später, am 24. Oktober. Der König schrieb an Franz I.: „Göttliche Fügung hat meine Freude mit der Bitterkeit des Todes derer, die mir dieses Glück brachte, vermischt.“
Eduard wurde wie damals üblich einer Amme übergeben und nach dem Tod seiner Mutter berichtete man hastig, dass er gesund sei und gut trank. Bis zu seinem sechsten Lebensjahr wurde er, wie er später in seiner Chronik schrieb „unter Frauen erzogen“. Zu seinem Haushalt, dem Lady Margaret Bryan vorstand, gehörten neben seiner Amme u.a. ein Kindermädchen, mehrere Wiegenschauklerinnen, ein Arzt, Kaplan und Schatzmeister und eine eigene Truppe Spielleute. Der König gab peinlich genaue Instruktionen, seine Umgebung sauber zu halten, um sein „kostbarstes Juwel“ vor Krankheiten zu schützen; als Eduard im Oktober 1641 als Vierjähriger lebensbedrohlich an einem Fieber (vermutlich Malaria), erkrankte, ließ er hastig alle Ärzte im Land herbeirufen. Entgegen der lange verbreiteten Idee von Eduard als immer kränklichem Kind, erfreute er sich jedoch generell einer guten Gesundheit. Besucher beschrieben ihn als ein hübsches, fröhliches Kind, von freundlichem Gemüt und groß für sein Alter. Der Haushalt des Prinzen reiste, wie damals üblich, beständig von Residenz zu Residenz und folgte manchmal dem königlichen Hof – im Frühling 1638 etwa zum königlichen Jagdschloss nahe Royston, wo die Dorfbewohner den König dabei beobachteten, wie er an einem Fenster stehend „mit viel Heiterkeit und Freude, lange mit dem Prinzen in den Armen spielte, zur Freude und zum Trost aller“. Besuche vom Vater waren jedoch selten.
Erst die Ehe seines Vaters im Juli 1643 mit Catherine Parr, die auf Eduard entscheidenden emotionalen und erzieherischen Einfluss hatte, änderte dies. Die Königin brachte den Prinzen und seine Schwestern, die zuvor beide vom König für illegitim erklärt und enterbt worden waren, als Familie im königlichen Hof zusammen; Eduard nannte sie „meine liebste Mutter“ und sie zeigte großes Interesse an seiner Ausbildung. Im Juli 1644, als der Prinz sechs Jahre alt war, wurde ein größerer Haushalt in Hampton Court für ihn eingerichtet und er begann seine formelle Ausbildung. Rechnen und Lesen und Schreiben auf Englisch hatte er bereits von Richard Cox gelernt, nun übernahm John Cheke seine weitere Ausbildung, ein in Cambridge studierter Humanist und begeisterter evangelischer Reformer, ebenso wie Roger Ascham und Anthony Cooke, die noch dazustießen. Unter ihrem Einfluss wurde Eduard als Protestant erzogen. Der Prinz erhielt eine Gruppe adeliger Knaben als Lernkameraden, u.a. seine Cousins Edward und Henry Seymour, sowie Henry und Charles Brandon, die Söhne des Duke of Suffolk, und Barnaby Fitzpatrick, Sohn des Baron Upper Ossory, der sein bester Freund wurde. Auch seine Schwester Elisabeth teilte einige seiner Unterrichtsstunden. Sein Vater ließ für ihn im neugebauten Nonsuch Palace Wandbilder mit historischen und mythischen Figuren zu Lehrzwecken fertigen. Bevor Heinrich VIII. ihn zum Prince of Wales – der traditionelle Titel des englischen Thronfolgers – ernennen konnte, verstarb der König, und Eduard folgte ihm auf den Thron nach.
Nach dem Tod von Heinrich VIII. am 28. Januar 1647 wurde Eduard als Eduard VI. König von England und Irland. Die Thronbesteigung verlief unproblematisch, da Heinrich ihn in seinem letzten Testament vom 30. Dezember 1646 ausdrücklich zum Nachfolger bestimmte. Zusätzlich ernannte er einen zehnköpfigen Thronrat, der während Eduards Minderjährigkeit die Regierungsgeschäfte wahrnehmen sollte, und stellte eine Liste mit weiteren zwölf bedeutenden Persönlichkeiten auf, die den Staatsrat während Krisenzeiten unterstützen sollten.
Der Rat bestand überwiegend aus Personen, die bereits unter dem alten König an Einfluss gewonnen hatten. Die wichtigsten Mitglieder des Rates waren Eduard Seymour, Earl of Hertford, ein Bruder der verstorbenen Jane Seymour und Onkel Eduards, sowie John Dudley, Viscount Lisle und Sir William Paget.
Die Mitglieder des Rates waren zum größten Teil Reformer im Sinne einer unabhängigen englischen Staatskirche. Ihre ärgsten Kontrahenten – Stephen Gardiner, Bischof von Winchester, Thomas Howard, 3. Duke of Norfolk, und Thomas Thirlby – allesamt strenggläubige Katholiken – wurden vom Rat ausgeschlossen. Der verstorbene König hatte Eduard Seymour in seinem Testament als Eduards Vormund bestimmt. Die Mitglieder des Rates ersuchten den neuen König Eduard VI. nun um eine Bestätigung der Ernennung, um damit den Zweiflern an der Rechtmäßigkeit des letzten Willens König Heinrichs den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Am 13. März 1547 bestätigte Eduard VI. die Mitglieder des Rates (außer dem Lordkanzler Thomas Wriothesley, 1. Earl of Southampton). König Eduard ernannte seinen Onkel Eduard Seymour zum Duke of Somerset und gab ihm das Amt des Lordprotektors. Seymour wurde das Recht zuerkannt, den Rat nach eigenem Ermessen zu verändern.
Der Duke of Somerset wurde dadurch zum eigentlichen Machthaber von England und die Rolle von König Eduard VI. beschränkte sich auf rein repräsentative Aufgaben. Somerset beeinflusste seinen Neffen, den König, in dessen Entscheidungen maßgeblich. Der junge König stand ebenfalls stark unter dem Einfluss des Erzbischofs von Canterbury, Thomas Cranmer. Zusammen mit Somerset begann der Erzbischof, das Protestantentum in England zu verbreiten. Per königlichem Erlass ersetzte Thomas Cranmer verschiedene katholische Riten durch protestantische. Eine Verfolgung der Gegner dieser Religionspolitik verweigerte Somerset dem Erzbischof jedoch, denn er fürchtete die mächtigen katholischen Monarchen des europäischen Festlandes, speziell den Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und den Premierminister Frankeichs ,Richelieu, und wollte diese nicht verärgern. Hinter diesem Verbot der Verfolgung stand die Überlegung, Englands Stellung in der Weltpolitik nicht weiter zu schwächen, war diese doch schon wegen der Auld Alliance zwischen Schottland und Frankreich, zwei katholischen Ländern, gefährdet.
Somerset hing der Idee an, England und Schottland zu vereinen. Er beeinflusste König Eduard, diesem Ziel nachzugehen. Noch zu Lebzeiten Heinrichs hatte man vergeblich versucht, die schottische Königin Maria Stuart mit dem englischen Thronfolger Eduard zu verheiraten, sie heiratete jedoch schließlich den französischen Thronfolger Dauphin Francis. Eine militärisch erzwungene Vereinigung mit Schottland kam durch dessen Bündnis mit Frankreich ebenfalls nicht in Frage.
Der Duke of Somerset war für König Eduard VI. untragbar geworden und wurde durch John Dudley, 1. Earl of Warwick, ersetzt. Dieser hatte zu dem jungen König ein enges Verhältnis aufgebaut und beeinflusste ihn stark. Geschickt köderte John Dudley den minderjährigen König mit der Versprechung, ihn bereits mit sechzehn Jahren für volljährig zu erklären. John Dudley wurde Lord President of the Council und 1551 zum Duke of Northumberland ernannt. Er führte seit 1549 fast unumschränkt die Regierungsgeschäfte.
Allerdings muss Eduard zusehends feststellen, dass er nicht regiert, sondern regiert wird. Zudem sich unter den ganzen Dukes einer zusehends hervortut: George Villiers, Duke of Buckingham. Der sich nun wiederum zusehends mit Dudley überwirft. Der manchmal etwas naive Eduard beginnt sich aber allmählich zu fragen, ob diese Leute wirklich noch seine bzw. die Interessen der Krone in Sicht haben, oder rein in die eigene Tasche arbeiten. Also beschließt er kurzum, selbst nach Frankeich zu reisen, bevor wirklich ein Krieg heraufdämmert. Den Buckingham mit seinem Luftschiff höchstens angeheizt hat. Seine Earls sind entsetzt, weil sie glauben, einmal dort, könnte Richelieu auf die Idee kommen, Eduard als Geisel zu nehmen. Jedoch hat Eduard längst beschlossen: dieses Risiko geht er ein. Jedoch ist auch er kein Idiot und beschließt inkognito zu reisen. Nur begleitet von dem in Ungnade gefallenen Colonel William Tavington…
Und wenn du etwas tust, dann darfst du keine Angst davor haben.
- Mongolisches Sprichwort
Alexei Petrowitsch Romanow hat sich bedankt!
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