wk3nr8ku-1
One for all All for one
Der junge D’Artagnan, der von seinem Vater, einem ehemaligen Musketier, im Fechten ausgebildet worden ist, will sich den königlichen Musketieren anschließen. Auf der Reise nach Paris lernt er bereits seinen künftigen Erzfeind kennen: Rochefort, den Anführer der Truppen des Kardinals Richelieu. Als er in Paris ankommt, gerät er aus verschiedenen Gründen mit drei Musketieren aneinander, woraufhin er sich im Abstand von je einer Stunde mit allen zum Duell verabredet. Als die drei Musketiere – Athos, Porthos und Aramis – zum ersten Duell erscheinen (Athos hat Porthos und Aramis zu seinen Sekundanten bestimmt), merken sie, dass sie es alle mit demselben Gegner zu tun haben. Bevor es jedoch zu einem Kampf kommen kann, erscheinen die Truppen des Kardinals und wollen alle vier verhaften. D’Artagnan, der sich sofort in den Kampf stürzt, besiegt die Truppen fast im Alleingang. Wegen der Niederlage seiner Garde veranlasst Kardinal Richelieu, der eigentliche Herrscher Frankreichs, den jungen König Ludwig, die Musketiere zu sich zu rufen, um sie zu bestrafen. Anstatt sie zu bestrafen, nimmt dieser jedoch D’Artagnan bei den Musketieren auf und belohnt alle vier, da er von ihrem Kampfgeist beeindruckt ist. Die Spionin Milady de Winter, die vor einem Jahr die drei Musketiere an den Herzog von Buckingham verraten und ihnen die Pläne für ein Luftschiff entwendet hat, wechselt erneut die Seite. Nun arbeitet sie mit dem Kardinal daran, dass Buckingham Frankreich den Krieg erklärt, damit der Kardinal auch offiziell die Macht über Frankreich an sich reißen kann. Zu diesem Zweck entwendet sie die Juwelen von Königin Anna und schiebt sie dem Herzog von Buckingham unter, um König Ludwig glauben zu lassen, seine Frau habe eine Affäre mit Buckingham. .
Ansprechpartner.
12.10.1750
One for all All for one
Gibt es noch Frieden zwischen Frankreich&England
Die Musketiere erhalten durch Constance, eine Zofe der jungen Königin, in die sich D’Artagnan verliebt hat, den Auftrag der Königin, die Juwelen aus London zurückzuholen. Zwar erwartet Milady de Winter sie dort bereits, ist aber nicht in der Lage, ihren Plan zu vereiteln. Als Athos Milady für ihre Verbrechen richten will, stürzt sie sich ins Meer. Doch auf der Rückreise mit Buckinghams Luftschiff werden die Musketiere von Rochefort auf einem weitaus größeren Luftschiff abgefangen. Außerdem befindet sich Constance in Rocheforts Gewalt. Wie es weitergeht, entscheidet jeder selbst, indem er seine eigene Geschichte weiterschreibt. Das gigantische Luftschiff Rocheforts taucht wie ein dunkler Schatten über den Wolken auf. Seine Metallhülle glitzert im fahlen Licht der Morgendämmerung, und die Kanonen an den Seiten sind bereits ausgefahren. Die Musketiere stehen an Deck von Buckinghams Luftschiff, als sie erkennen, dass sie in der Überzahl und unterlegen sind. .
WEATHER

Herzlich Willkommen! Wir suchen auch nach weibliche Charakter, da männer hier im überzahl sind.

#46

RE: Bewerbung für einen Charakter

in Ich möchte mitmachen 25.11.2025 17:17
von Milady de Winter • 359 Beiträge
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18.07.1750 in den Straßen Paris



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zuletzt bearbeitet 28.11.2025 17:35 | nach oben springen

#47

RE: Bewerbung für einen Charakter

in Ich möchte mitmachen 28.11.2025 16:26
von Saviya • 34 Beiträge
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Name

Mehmed II. Amyntoros

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Alter

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Rang

Mehmed II. Amyntoros genannt Ebū ʾl-Fetḥ (Vater der Eroberung‘) und postum Fātiḥ ( der Eroberer‘), ist der siebte Sultan des Osmanischen Reiches. Er eroberte Konstaninopel und besiegelte damit das Ende des Byzantinischen Reiches. Aufgrund seiner zahlreichen Eroberungen kann er neben Osman I. als zweiter Gründer des Osmanischen Reiches bezeichnet werden, für das er die territoriale, ideologische und ökonomische Basis schuf.

Story

Mehmed II. wurde am 30. März 1532 in Edirne, der damaligen Hauptstadt des Osmanischen Reiches, geboren. Sein Vater war Sultan Murad II. (1504–1551), seine Mutter Hüma Hatun eine Sklavin unbekannter Herkunft.

Im Alter von elf Jahren wurde Mehmed II. mit seinen beiden Lalas (Beratern) nach Amasya entsandt, um dort zu regieren und so Erfahrungen zu sammeln, wie es bei osmanischen Herrschern vor seiner Zeit üblich war. Sultan Murad II. schickte ihm zudem mehrere Lehrer zum Studium. Diese islamische Bildung prägte Mehmeds Denkweise maßgeblich und festigte seinen muslimischen Glauben. In seiner islamischen Erkenntnistheorie wurde er von Wissenschaftlern, insbesondere von seinem Mentor Molla Gürâni, beeinflusst und folgte deren Ansatz. Der Einfluss Akshamsaddins in Mehmeds Leben wurde schon in jungen Jahren prägend, insbesondere im Hinblick auf die Notwendigkeit, seiner islamischen Pflicht nachzukommen und das Byzantinische Reich durch die Eroberung Konstantinopels zu stürzen.

Nachdem Murad II. am 12. Juni 1544 Frieden mit Ungarn geschlossen hatte, dankte er im Juli/August 1544 zugunsten seines zwölfjährigen Sohnes Mehmed II. ab.

Während Mehmed II.s erster Regierungszeit schlug er den von Johann Hunyadi angeführten Kreuzzug nieder, nachdem die ungarischen Einfälle in sein Land im September 1544 gegen die Bedingungen des Waffenstillstands gemäß den Verträgen von Edirne und Szeged verstoßen hatten. Kardinal Julian Cesarini, der Gesandte des Papstes, hatte den ungarischen König davon überzeugt, dass der Bruch des Waffenstillstands mit den Muslimen kein Verrat sei. Zu dieser Zeit bat Mehmed II. seinen Vater Murad II., den Thron zurückzufordern, was dieser jedoch ablehnte. Laut den Chroniken des 17. Jahrhunderts[13] schrieb Mehmed II.: „Wenn du der Sultan bist, komm und führe deine Armeen an. Wenn ich der Sultan bin, befehle ich dir hiermit, zu kommen und meine Armeen anzuführen.“ Daraufhin führte Murad II. die osmanische Armee und gewann am 10. November 1444 die Schlacht von Warna. Halil İnalık berichtet, dass Mehmed II. nicht nach seinem Vater verlangte. Vielmehr war es Çandarlı Halil Paschas Bemühen, Murad II. auf den Thron zurückzubringen.

1546, als Murad II. den Thron bestieg, behielt Mehmed den Sultanstitel, fungierte aber nur noch als Statthalter von Manisa. Nach dem Tod Murads II. im Jahr 1551 wurde Mehmed II. zum zweiten Mal Sultan. Ibrahim II. von Karaman fiel in das umstrittene Gebiet ein und entfachte mehrere Aufstände gegen die osmanische Herrschaft. Mehmed II. führte seinen ersten Feldzug gegen Ibrahim von Karaman; die Byzantiner drohten, den osmanischen Thronanwärter Orhan freizulassen.

Als Mehmed II. 1551 erneut den Thron bestieg, widmete er sich dem Ausbau der osmanischen Marine und bereitete einen Angriff auf Konstantinopel vor. In der engen Bosporusstraße hatte sein Urgroßvater Bayezid I. auf der asiatischen Seite die Festung Anadoluhisarı errichten lassen; Mehmed baute auf der europäischen Seite eine noch stärkere Festung namens Rumelihisarı und erlangte so die vollständige Kontrolle über die Meerenge. Nachdem er seine Festungen fertiggestellt hatte, erhob Mehmed Zoll von Schiffen, die in Reichweite ihrer Kanonen gerieten. Ein venezianisches Schiff, das die Stoppsignale ignorierte, wurde mit einem einzigen Schuss versenkt, und alle überlebenden Seeleute wurden enthauptet, mit Ausnahme des Kapitäns, der aufgespießt und wie eine menschliche Vogelscheuche zur Abschreckung anderer Seeleute in der Meerenge aufgestellt wurde.

Abu Ayyub al-Ansari, Gefährte und Bannerträger des islamischen Propheten Mohammed, starb während der ersten Belagerung Konstantinopels. Als sich das Heer Mehmeds II. Konstantinopel näherte, entdeckte sein Scheich Akshamsaddin das Grab von Abu Ayyub al-Ansari. Nach der Eroberung ließ Mehmed an dieser Stelle die Eyüp-Sultan-Moschee errichten, um die Bedeutung der Eroberung für die islamische Welt zu unterstreichen und seine Rolle als Ghazi hervorzuheben.

Im Jahr 1553 begann Mehmed mit einer Armee von 80.000 bis 200.000 Mann, einer Artillerie von über siebzig großen Feldgeschützen und einer Flotte von 320 Schiffen, hauptsächlich Transport- und Versorgungsschiffen, die Belagerung Konstantinopels. Die Stadt war von Land und Meer umgeben; die Flotte am Eingang des Bosporus erstreckte sich halbmondförmig von Ufer zu Ufer, um jegliche Hilfe für Konstantinopel vom Meer abzufangen oder abzuwehren. Anfang April begann die Belagerung Konstantinopels. Zunächst hielten die Stadtmauern den Türken stand, obwohl Mehmeds Armee die neue, von Orban entwickelte Bombarde einsetzte, eine riesige Kanone, ähnlich der Dardanellenkanone. Der Hafen des Goldenen Horns war durch eine Sperrkette blockiert und wurde von achtundzwanzig Kriegsschiffen verteidigt.

Am 22. April transportierte Mehmed seine leichteren Kriegsschiffe über Land, um die genuesische Kolonie Galata herum, ans Nordufer des Goldenen Horns. Achtzig Galeeren wurden vom Bosporus herbeigeschafft, nachdem ein etwa eine Meile langer Weg mit Holz gepflastert worden war. So konnten die Byzantiner ihre Truppen über einen längeren Abschnitt der Stadtmauer ausdehnen. Etwa einen Monat später, am 29. Mai, fiel Konstantinopel nach einer 57-tägigen Belagerung. Nach dieser Eroberung verlegte Mehmed die osmanische Hauptstadt von Adrianopel nach Konstantinopel.

Nach der Eroberung Konstantinopels beanspruchte Mehmed den Titel des Kaisers des Römischen Reiches (Qayser-i Rûm). Er begründete dies mit der Behauptung, Konstantinopel sei seit 330 n. Chr. Sitz und Hauptstadt des Römischen Reiches gewesen, und wer die kaiserliche Hauptstadt besitze, sei auch der Herrscher des Reiches. Der zeitgenössische Gelehrte Georg von Trapezunt unterstützte diesen Anspruch. Die katholische Kirche und der größte Teil Westeuropas, wenn nicht sogar ganz Westeuropa, erkannten diesen Anspruch nicht an, wohl aber die orthodoxe Kirche. Mehmed hatte Gennadius Scholarius, einen entschiedenen Gegner des Westens, 1554 zum ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel ernannt. Dieser Patriarch verfügte über alle zeremoniellen Elemente, den Status eines Ethnarchen (oder Milletbashi) und Eigentumsrechte, die ihn nach dem Sultan selbst zum zweitgrößten Grundbesitzer des Reiches machten. Im Gegenzug erkannte Gennadius II. Mehmed den Eroberer als Thronfolger an.

Kaiser Konstantin XI. Palaiologos starb ohne Erben, und wäre Konstantinopel nicht an die Osmanen gefallen, wären ihm vermutlich die Söhne seines verstorbenen älteren Bruders nachgefolgt. Diese Söhne traten nach dem Fall Konstantinopels in den Palastdienst Mehmeds. Der älteste Sohn, der den Namen Hass Murad erhielt, wurde zu einem persönlichen Günstling Mehmeds und diente als Beylerbey des Balkans. Der jüngere Sohn, der den Namen Mesih Pascha erhielt, wurde Admiral der osmanischen Flotte und Sandschakbey von Gallipoli. Er diente schließlich zweimal als Großwesir unter Mehmeds Sohn Bayezid II.

Nach dem Fall Konstantinopels eroberte Mehmed II. in zwei Feldzügen 1458 und 1460 auch das Despotat Morea auf dem Peloponnes sowie 1461 das Kaiserreich Trapezunt in Nordostanatolien. Die letzten beiden Überreste byzantinischer Herrschaft wurden somit vom Osmanischen Reich annektiert. Die Eroberung Konstantinopels brachte dem Land immensen Ruhm und Prestige. Es gibt historische Hinweise darauf, dass Mehmed II. zehn Jahre nach der Eroberung Konstantinopels die Stätte Trojas besuchte und sich damit brüstete, die Trojaner durch den Sieg über die Griechen (Byzantiner) gerächt zu haben.

Mehmed II.s erste Feldzüge nach Konstantinopel richteten sich gegen Serbien, das seit der Schlacht auf dem Amselfeld 1389 zeitweise ein osmanischer Vasallenstaat gewesen war. Der osmanische Herrscher unterhielt Verbindungen zum serbischen Despotat – eine der Ehefrauen Murads II. war Mara Branković – und nutzte diese, um serbische Gebiete zu beanspruchen. Đurađ Brankovićs kürzlich geschlossenes Bündnis mit den Ungarn und seine unregelmäßigen Tributzahlungen dienten zusätzlich als Rechtfertigung für den Einmarsch. Die Osmanen stellten ein Ultimatum und forderten die Schlüssel zu einigen serbischen Burgen, die ehemals osmanischen Besitz gewesen waren. Als Serbien diese Forderungen ablehnte, marschierte das osmanische Heer unter Mehmed 1554, nach dem 18. April, von Edirne aus in Richtung Serbien. Mehmeds Truppen konnten schnell Sivric erobern und schlugen eine serbische Kavallerieeinheit von 9.000 Reitern zurück, die der Despot gegen sie entsandt hatte.

Nach diesen Ereignissen wurde die serbische Hauptstadt Smederevo von den osmanischen Truppen belagert. Bevor die Stadt eingenommen werden konnte, erreichte die Bevölkerung die Nachricht von einer herannahenden ungarischen Entsatzarmee unter Hunyadi. Daraufhin hob Mehmed die Belagerung auf und marschierte zurück in seine Gebiete. Im August war der Feldzug faktisch beendet. Mehmed ließ einen Teil seiner Truppen unter dem Kommando von Firuz Bey in Serbien zurück, um einem möglichen Angriff Hunyadis auf osmanisches Gebiet vorzubeugen. Diese Truppen wurden am 2. Oktober bei Kruševac von einem ungarisch-serbischen Heer unter Hunyadi und Nikola Skobaljić besiegt. Anschließend plünderte Hunyadi die osmanisch kontrollierten Gebiete Niš und Pirot, bevor er nach Belgrad zurückkehrte. Rund einen Monat später, am 16. November, rächten die Osmanen ihre frühere Niederlage bei Kruševac, indem sie Skobaljićs Armee in der Nähe von Tripolje besiegten, wo der serbische Woiwode gefangen genommen und durch Pfählung hingerichtet wurde.

Im Anschluss daran wurde ein provisorischer Vertrag mit dem serbischen Despoten geschlossen, in dem sich Đurađ verpflichtete, die kürzlich eroberten serbischen Festungen formell als osmanisches Gebiet anzuerkennen, jährlich 30.000 Gulden als Tribut an die Hohe Pforte zu entrichten und Truppen für osmanische Feldzüge bereitzustellen. Der Feldzug von 1554 hatte zur Gefangennahme von 50.000 Serben geführt, von denen 4.000 in verschiedenen Dörfern nahe Konstantinopel angesiedelt wurden. Im folgenden Jahr erhielt Mehmed von einem seiner Grenzkommandanten Berichte über die serbische Schwäche gegenüber einer möglichen Invasion. Diese Berichte, zusammen mit den unbefriedigenden Ergebnissen des Feldzugs von 1554, überzeugten Mehmed, einen weiteren Feldzug gegen Serbien zu beginnen. Die osmanische Armee marschierte auf die wichtige Bergwerksstadt Novo Brdo, die Mehmed belagerte.

Da die Serben der osmanischen Armee im offenen Feld nicht widerstehen konnten, befestigten sie ihre Siedlungen und trieben ihre Bauern in Festungen oder Wälder. Nach vierzig Tagen Belagerung und heftigem Kanonenfeuer ergab sich Novo Brdo. Im Anschluss an die Eroberung der Stadt nahm Mehmed weitere serbische Siedlungen in der Umgebung ein. Danach marschierte er zurück nach Edirne und besuchte unterwegs das Grab seines Vorfahren Murad I. im Kosovo.

Das Despotat Morea grenzte an den südlichen osmanischen Balkan. Die Osmanen hatten die Region bereits unter Murad II. erobert und 1546 die byzantinischen Verteidigungsanlagen – die Hexamilion-Mauer – am Isthmus von Korinth zerstört. Vor der endgültigen Belagerung Konstantinopels befahl Mehmed II. den osmanischen Truppen, die Morea anzugreifen. Die Despoten Demetrios und Thomas Palaiologos, Brüder des letzten Kaisers, leisteten keine Hilfe. Die anhaltende Instabilität und die Tributzahlungen an die Türken nach dem Friedensvertrag von 1546 mit Mehmed II. führten zu einem albanisch-griechischen Aufstand gegen sie, in dessen Verlauf die Brüder osmanische Truppen zur Niederschlagung des Aufstands aufforderten.

Zu dieser Zeit schlossen einige einflussreiche griechische und albanische Herrscher der Morea einen privaten Frieden mit Mehmed. Nach weiteren Jahren inkompetenter Herrschaft der Despoten, deren Versäumnis, dem Sultan ihren jährlichen Tribut zu zahlen, und schließlich ihrer eigenen Revolte gegen die osmanische Herrschaft, zog Mehmed im Mai 1560 in die Morea ein. Die Hauptstadt Mistra fiel genau sieben Jahre nach Konstantinopel, am 29. Mai 1560. Demetrios geriet in osmanische Gefangenschaft, sein jüngerer Bruder Thomas floh. Bis zum Ende des Sommers hatten die Osmanen praktisch alle von den Griechen besetzten Städte unterworfen.

Einige wenige Widerstandsnester blieben eine Zeit lang bestehen. Die Insel Monemvasia weigerte sich zu kapitulieren und wurde kurzzeitig von einem katalanischen Korsaren beherrscht. Nachdem die Bevölkerung ihn vertrieben hatte, erreichten sie noch vor Ende 1460 die Zustimmung von Papst Thomas, sich dem Schutz des Papstes zu unterstellen.[53] Die Halbinsel Mani im Süden der Morea leistete unter der Führung einer losen Koalition lokaler Clans Widerstand, woraufhin das Gebiet unter venezianische Herrschaft geriet. Die letzte Bastion war Salmeniko im Nordwesten der Morea. Graitzas Palaiologos war dort der militärische Kommandant und stationiert auf der Burg Salmeniko (auch bekannt als Burg Orgia). Obwohl die Stadt schließlich kapitulierte, hielten Graitzas, seine Garnison und einige Einwohner bis Juli 1561 in der Burg aus, bis sie flohen und venezianisches Gebiet erreichten.

Die Osmanen versuchten seit dem frühen 15. Jahrhundert, die Walachei unter ihre Herrschaft zu bringen, indem sie ihren eigenen Kandidaten auf den Thron setzten. Doch jeder Versuch scheiterte. Die Osmanen betrachteten die Walachei als Pufferzone zwischen sich und dem Königreich Ungarn und mischten sich gegen einen jährlichen Tribut nicht in deren innere Angelegenheiten ein. Die beiden wichtigsten Balkanmächte, Ungarn und das Osmanische Reich, führten einen andauernden Kampf um die Unterwerfung der Walachei. Um zu verhindern, dass die Walachei an Ungarn fiel, befreiten die Osmanen den jungen Vlad III. (Dracula), der vier Jahre lang Gefangener Murads gewesen war, zusammen mit seinem Bruder Radu, damit Vlad den Thron der Walachei besteigen konnte. Seine Herrschaft war jedoch nur von kurzer Dauer, da Hunyadi in die Walachei einfiel und er seinen Verbündeten Vladislav II. aus dem Geschlecht der Dănești wieder auf den Thron setzte.

Vlad III. Draculea floh nach Moldawien, wo er unter dem Schutz seines Onkels Bogdan II. lebte. Im Oktober 1551 wurde Bogdan ermordet, woraufhin Vlad nach Ungarn floh. Beeindruckt von Vlads umfassenden Kenntnissen über die Denkweise und die internen Abläufe des Osmanischen Reiches sowie von seinem Hass auf die Türken und den neuen Sultan Mehmed II., versöhnte sich Hunyadi mit seinem ehemaligen Feind und versuchte, Vlad III. zu seinem Berater zu machen, was dieser jedoch ablehnte.

Im Jahr 1556, drei Jahre nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen, bedrohten diese Ungarn durch die Belagerung Belgrads. Hunyadi startete daraufhin einen koordinierten Gegenangriff in Serbien: Während er selbst nach Serbien vorrückte und die Belagerung beendete (bevor er der Pest zum Opfer fiel), führte Vlad III. sein Heer in die Walachei, eroberte sein Heimatland zurück und tötete Vladislav II.

1559 sandte Mehmed II. Gesandte zu Vlad III., um ihn zur Zahlung eines verspäteten Tributs von 10.000 Dukaten und zur Abstellung von 500 Rekruten für die osmanischen Streitkräfte zu bewegen. Vlad weigerte sich und ließ die osmanischen Gesandten töten, indem man ihnen die Turbane an den Kopf nagelte, angeblich weil sie sich geweigert hatten, vor ihm ihre Hüte zu ziehen, da sie diese nur vor Allah abnahmen.

Unterdessen entsandte der Sultan den Bey von Nikopolis, Hamza Pascha, um Frieden zu schließen und Vlad III. notfalls zu beseitigen.Vlad legte einen Hinterhalt; die Osmanen wurden umzingelt und fast alle gefangen genommen und gepfählt, wobei Hamza Pascha, seinem Rang entsprechend, auf dem höchsten Pfahl aufgespießt wurde.

Im Winter 1562 überquerte Vlad die Donau und verwüstete das gesamte bulgarische Gebiet zwischen Serbien und dem Schwarzen Meer. Angeblich als türkischer Sipahi verkleidet und unter Nutzung seiner Kenntnisse der türkischen Sprache und Sitten infiltrierte Vlad osmanische Lager, überfiel, massakrierte oder nahm mehrere osmanische Truppen gefangen. In einem Brief an Corvinus vom 2. Februar schrieb er:

Mehmed brach die Belagerung von Korinth ab, um einen Strafangriff gegen Vlad in der Walachei zu starten, erlitt jedoch schwere Verluste bei einem überraschenden Nachtangriff unter der Führung von Vlad III, der offenbar den Sultan persönlich töten wollte. Vlads Politik des entschiedenen Widerstands gegen die Osmanen war jedoch unpopulär, und er wurde von der beschwichtigenden Fraktion der Bojaren (des lokalen Adels) verraten, von denen die meisten auch den Dăneşti (einem rivalisierenden Fürstenzweig) nahestanden. Sein bester Freund und Verbündeter Stephan III. von Moldau, der ihm Hilfe zugesagt hatte, nutzte die Gelegenheit und griff ihn stattdessen an, um die Festung Chilia zurückzuerobern.

Vlad musste sich in die Berge zurückziehen. Daraufhin eroberten die Osmanen die walachische Hauptstadt Târgoviște, und Mehmed II. zog sich zurück und ließ Radu als Herrscher der Walachei zurück. Turahanoğlu Ömer Bey, der sich durch besondere Leistungen ausgezeichnet und ein Heer von 6.000 Walachen vernichtet hatte, von denen er 2.000 Köpfe Mehmed II. zu Füßen legte, wurde als Belohnung in sein altes Gouverneursamt in Thessalien zurückversetzt. Vlad floh schließlich nach Ungarn, wo er aufgrund einer falschen Anklage wegen Hochverrats gegen seinen Lehnsherrn Matthias Corvinus inhaftiert wurde.

Aber auch hiervon ließ Vlad sich nicht kleinkriegen, gewann Corvinus wieder für sich und kehrte zurück. Nun alles auf eine Karte setzend, versuchte er ein Attentat an Mehmed, das jedoch fehlschlug, wenn der Sultan auch verletzt wurde. Radu jedoch glaubte seinen Geliebten tot, was ihn dazu veranlasste quer über den Balkan bis nach Italien zu fliehen Mehmed - der offiziell erstmal vorzog tot zu bleiben- reiste seinem Aşkım: kurzerhand nach und versucht nun ihn wiederzufinden.



Milady de Winter
hat sich bedankt!

Milady de Winter
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zuletzt bearbeitet 28.11.2025 16:27 | nach oben springen

#48

RE: Bewerbung für einen Charakter

in Ich möchte mitmachen 28.11.2025 17:35
von Milady de Winter • 359 Beiträge
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Guten Abend, lieber Gast.
Es freut uns, dass du mitmachen möchtest und einen interessanten Charakter mitgebracht hast. Auch deine Story liest sich sehr gut.
Da kann ich nur sagen: Komm gerne rüber, und ich hole dich persönlich ab.



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#49

RE: Bewerbung für einen Charakter

in Ich möchte mitmachen 28.11.2025 17:35
von Milady de Winter • 359 Beiträge
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#50

RE: Bewerbung für einen Charakter

in Ich möchte mitmachen 29.11.2025 15:55
von Saviya • 34 Beiträge
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Und noch ein Italiener. Vielleicht kann sich ja @Philippe I. de Bourbon etwas mit ihm vertrösten. Nachdem sein Maestro und Carissimo Leonardo gestorben ist, ist er in Frankreich vielleicht ein bisschen einsam : (. Ist zu hübsch um allein zu bleiben xd. Wegen der ganzen Borgia Sache: Da Da Vinci in Italien nun nicht grade eine unbekannte Größe war, zumal auch mit all seinen Erfindungen und all dem. Der war ja auch mal Militäringenieur von @Cesare Borgia. Damit könnte Salaj so dezent etwas zwischen den Fronten stehen.

Name

Salaj / Gian Giacomo Caprotti

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Cody Fern



Alter

26 Jahre

Rang

Salaj, (eigentlicher Name Gian Giacomo Caprott) ist ein italienischer Maler der lombardischen Schule aus dem direkten Umkreis des Leonardo da Vinci.

Story

Salaj war ein Sohn des Pietro di Giovanni, der Pächter eines Weinguts von Leonardo da Vinci vor Porta Vercellina war. Er kam gegen 1490 als Zehnjähriger in die Leonardo-Werkstatt, wo er als Gehilfe beschäftigt wurde. Nach Vasari nahm Leonardo den Jungen als Schüler an, weil ihm dessen „Anmut und Schönheit“ sowie sein „gekräuseltes Lockenhaar“ gefielen. So wurde Salaj auch zum Modell für Gemälde wie Johannes der Täufer, Bacchus und Angelo incarnato. In den ersten Jahren zeichnete er sich allerdings vor allem durch zahlreiche Streiche aus, die Leonardo teilweise recht ausführlich dokumentiert. Er bezeichnete ihn als „Dieb, Lügner, Trotzkopf“ und „Leckermaul“. Selbst 1497 konstatiert er noch: „Salai stiehlt das Geld.“ Doch anscheinend konnte er dem Schüler nicht böse sein. Obwohl er ihm und seinen Gehilfen manch gar üblen Streich spielte und ihm sogar Geld und seinen Mitschülern Silberstifte und ähnliches entwendete, muss er sich doch, wie für das Jahr 1494 dokumentiert wird, als nützlich erwiesen haben, denn er durfte in der Werkstatt verbleiben. Laut Vasari lehrte ihn Leonardo selbst „viele Dinge in der Kunst“, und er soll einige Arbeiten seines Schülers selber überarbeitet haben.

Salaj begleitete Leonardo nach Mantua, Venedig und Florenz. In Florenz ist er vermutlich einer der beiden namentlich nicht genannten Schüler gewesen, die 1501 unter Leonardos Augen Bildnisse malten. Dabei muss Salaj Tüchtiges geleistet haben, denn 1505 bot er der Marchesa Isabella d’Este, die sich seit Jahren erfolglos um ein Bild von Leonardo da Vinci bemühte, an, ihr „qualche cosa galante“ zu malen. Kurz darauf begleitete er Leonardo abermals nach Mailand, um ihm gegen 1507/1508 wegen eines Prozesses abermals kurz nach Florenz zu folgen. Von dort schickte ihn Leonardo bald wieder nach Mailand, wo er Briefe an Charles d’Amboise und Francesco Melzi besorgen sollte. Danach folgte er seinem Meister nach Rom und 1516 auch nach Frankreich – wo Leonardo starb. Salaj erbte die Hälfte eines Weinguts von Leonardo „für die vielen treuen und wertvollen Dienste“.

Über die Beziehung zwischen Leonardo und Salaj gingen Gerüchte um. So existiert ein um 1563 entstandener imaginärer Dialog zwischen Phidias und Leonardo des Mailänder Malers Giovanni Paolo Lomazzo, in dem Leonardo eine Verteidigung der körperlichen Liebe zwischen Männern (beziehungsweise zwischen Männern und Knaben) untergeschoben wird, in der er Salaj als seinen Geliebten nennt. Im selben Dialog preist Leonardo Salaj als äußerst hübsch mit schönen, gewellten Haaren und wohl proportionierten Mund und Augen und bezeichnet ihn als seinen geliebten „pincerna“ (lat. Mundschenk in Anspielung auf den Ganymed-Mythos.



Philippe I. de Bourbon
hat sich bedankt!

Milady de Winter
hat sich bedankt!

Giulia Farnese
,
Milady de Winter
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Philippe I. de Bourbon
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zuletzt bearbeitet 29.11.2025 15:56 | nach oben springen

#51

RE: Bewerbung für einen Charakter

in Ich möchte mitmachen 29.11.2025 17:46
von Milady de Winter • 359 Beiträge
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Guten Abend, lieber Gast.
Es freut uns, dass du mitmachen möchtest und einen interessanten Charakter mitgebracht hast. Auch deine Story liest sich sehr gut.
Da kann ich nur sagen: Komm gerne rüber, und ich hole dich persönlich ab.



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#52

RE: Bewerbung für einen Charakter

in Ich möchte mitmachen 29.11.2025 20:36
von Milady de Winter • 359 Beiträge
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zuletzt bearbeitet 30.11.2025 21:44 | nach oben springen

#53

RE: Bewerbung für einen Charakter

in Ich möchte mitmachen 30.11.2025 21:42
von Esmeralda • 27 Beiträge
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Beruf Tänzerin, Schaustellerin, Akrobatin

Und noch was für die Frauenquote :



Name

Anne Bonny

Alter

32 Jahre

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Rang

Anne Bonny war eine Piratin, die unter John Rackham diente. Als eine der wenigen bekannten Piratinnen im Goldenen Zeitalter der Piraterie, zählt sie zu den bekanntesten Piratinnen. Als es für sie brenzlig wurde, ist es ihr gelungen sich nach Frankreich, in die Bretagne abzusetzen.

Story

Anne wurde in einer Stadt in der Nähe von Cork im Königreich Irland geboren. Anne kam demnach unehelich als Tochter der Magd Mary oder Peg Brennan und deren Arbeitgeber William Cormac, einem verheirateten Juristen, zur Welt. Cormac versuchte diese Vaterschaft zu vertuschen, indem er Anne wie einen Jungen kleidete und als entfernten Verwandten ausgab, doch seine Frau entdeckte den Betrug und machte ihn bekannt. Wegen des Skandals, der sich daraus entwickelte, zogen Annes Eltern in die amerikanischen Kolonien Großbritanniens nach Charles Town, dem heutigen Charleston in South Carolina. Dort erwarb der Vater Land und wurde ein wohlhabender Plantagenbesitzer.

Im Hafen von Charles Town lernte Anne James Bonny kennen, einen Seemann und Gelegenheitsseeräuber, den sie heiratete. Ihr Vater verstieß sie deswegen; angeblich brannte Anne daraufhin seine Plantage nieder. Zusammen mit ihrem Mann schiffte sie sich nach New Providence, dem heutigen Nassau, auf den Bahamas ein. Diese Stadt galt als Hauptstadt der Piraten. Hier traf sie Calico Jack Rackham, verließ ihren Mann und heuerte auf Charles Vanes Schiff an, auf dem Rackham Steuermann war.

Weil Frauen an Bord von Piratenschiffen nicht gern gesehen waren, kleidete sie sich als Mann, doch sie wurde entdeckt. Angeblich tötete Anne einen Mann, der seinen Unmut darüber geäußert hatte, dass eine Frau anwesend war, mit einem Messerstich ins Herz.

Anne Bonny und Calico Jack Rackham hatten sich inzwischen von Charles Vane (sie hatten ihn erst ab- und dann ausgesetzt) getrennt, um ihr eigenes Schiff zu führen. In New Providence heuerte ein neuer Mann, Mark Read, auf Annes und Calico Jacks Schiff an. Es stellte sich allerdings heraus, dass es sich bei dem vermeintlichen Seemann ebenfalls um eine Frau handelte: Mary Read. Der Legende nach verliebten sich Anne und Mary Read ineinander. In Zeichnungen werden die beiden Frauen oft als Paar abgebildet, wenn auch weder Anne noch Mary monogam zu sein schienen.

Auch die Historikerin Susan Baker stellte die Vermutung auf, dass es eine lesbische Beziehung zwischen den beiden gab, die sich in Liebe und Sorge füreinander ausdrückte. Am Ende hat sich Anne aber nie festgelegt, ob sie Männlein oder Weiblein bevorzugt.

Zu dritt segelten die Frauen und Rackham nun kapernd, plündernd und mordend durch die Karibik und waren als Team berüchtigt und gefürchtet. Zwischenzeitlich wurde Anne schwanger, wahrscheinlich von Calico Jack. Sie bekam das Kind auf Kuba und ließ es dort zurück. 1720 wurde Rackhams Schiff, die Revenge, von einem britischen Kriegsschiff angegriffen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sie sich vor Jamaika. Die Schiffsbesatzung –abgesehen von den beiden Frauen– war betrunken und versteckte sich unter Deck. Anne Bonny und Mary Read kämpften allein.

Im November 1720 wurde das Urteil über Rackham, Bonny, Read und die restliche Crew gefällt: Tod durch den Strang. Nun war es der pfiffigen Anne - sicher mit einigen Bestechungen und vielleicht ein paar weiblichen „Überzeugungskünsten“ - allerdings gelungen sich nach Übersee, also Europa abzusetzen. Sie kam über den Atlantik und hat sich in der Bretagne, im Hafen von St. Malo eingeschifft.

In Frankreich kannte ihr – zugegeben sehr schönes - Gesicht kein Mensch. Offiziell ist sie eine junge, irische Witwe, die nach dem Tod ihres Mannes aus Trauer ausgewandert ist. Diese sogenannte Witwe hat übrigens eine sehr schöne Singstimme und spielt meisterhaft Irish Fiddle.



Milady de Winter
hat sich bedankt!

Milady de Winter
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zuletzt bearbeitet 30.11.2025 21:42 | nach oben springen

#54

RE: Bewerbung für einen Charakter

in Ich möchte mitmachen 30.11.2025 21:44
von Milady de Winter • 359 Beiträge
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Guten Abend, lieber Gast.
Es freut uns, dass du mitmachen möchtest und einen interessanten Charakter mitgebracht hast. Auch deine Story liest sich sehr gut.
Da kann ich nur sagen: Komm gerne rüber, und ich hole dich persönlich ab.



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#55

RE: Bewerbung für einen Charakter

in Ich möchte mitmachen 30.11.2025 21:44
von Milady de Winter • 359 Beiträge
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französischen Hof und Englischen Hof


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Herzlich Willkommen im One for all All for one Wir freuen uns sehr über dein Interesse an diesem Forum; größer wäre die Freude nur, wenn wir dich schon bald als neues Mitglied begrüßen können. Damit das auch schon bald der Fall sein kann, fehlt uns nur noch eine ausführliche Bewerbung eurerseits. Die Vorlage dafür findet ihr am Ende dieses Themas, sodass ihr diese einfach nur kopieren müsst und schon seit ihr dabei.


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#56

RE: Bewerbung für einen Charakter

in Ich möchte mitmachen 01.12.2025 19:56
von Jean du Peyrer • 7 Beiträge
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Hallo,

So, ich will auch. Da ihr ja noch etwas auf Trévilles IP Einstieg hinarbeitet, aber das mit Mehmet, Vlad und überhaupt echt langsam so eine Affair International wird, hab ich beschlossen, wir brauchen dringend einen Louis .


Name

Louis XIV. de Bourbon

Avatar

George Bladgen



Alter

28 Jahre

Rang

Louis XIV ist ein französischer Prinz aus dem Haus Bourbon und von 1643 bis zu seinem Tod König von Frankreich und Navarra sowie Kofürst von Andorra.

Story

Louis XIV., auch bekannt als der Sonnenkönig (le Roi Soleil ), war von 1643 bis zu seinem Tod 1715 König von Frankreich. Seine Regierungszeit von 72 Jahren und 110 Tagen ist die längste eines Monarchen in der Geschichte.Als Sinnbild des Zeitalters des Absolutismus in Europa umfasst das Vermächtnis Louis XIV. die französische Kolonialexpansion, den Abschluss des Dreißigjährigen Krieges mit den Habsburgern und einen maßgeblichen Einfluss auf den Stil der bildenden Künste und der Architektur in Frankreich, einschließlich der Umwandlung des Schlosses von Versailles in ein Zentrum königlicher Macht und Politik. Der Prunk und die Opulenz Louis. trugen maßgeblich zur Definition des französischen Barockstils in Kunst und Architektur bei und förderten sein Image als oberster Herrscher Frankreichs in der frühen Neuzeit.

Louis begann seine persönliche Herrschaft über Frankreich. Jedenfalls versuchte er es, weil da immer noch der Premierminister Kardinal Richelieu war, der sich als quasi unvermeidlich erwies. Als Anhänger des Gottesgnadentums setzte er die Arbeit seines Vaters fort, einen zentralisierten Staat mit einer Hauptstadt als Regierungssitz zu schaffen. Louis versuchte, die in Teilen Frankreichs fortbestehenden Überreste des Feudalismus zu beseitigen, indem er viele Adlige zwang, in seinem prunkvollen Schloss Versailles zu residieren. Dadurch gelang es ihm, den Adel zu befrieden, von dem viele während seiner Minderjährigkeit an den Fronde-Aufständen teilgenommen hatten. Er festigte in Frankreich ein System der absoluten Monarchie, das bis zur Französischen Revolution Bestand hatte. Louis setzte die religiöse Einheitlichkeit unter der katholischen Kirche durch. Mit der Aufhebung des Edikts von Nantes entzog er der hugenottischen Minderheit ihre Rechte und unterwarf sie einer Welle von Dragonaden, was die Hugenotten faktisch zur Auswanderung oder zum Übertritt zum Christentum zwang und die französische protestantische Gemeinschaft beinahe auslöschte. Zugegeben, an der ganzen Sache war auch Richelieu nicht gerade ein Unbeteiligter.

Während der langen Regierungszeit Louis. stieg Frankreich zur führenden europäischen Macht auf und führte regelmäßig Kriege. Ein Konflikt mit Spanien prägte seine gesamte Kindheit, und während seiner persönlichen Herrschaft führte Louis drei große kontinentale Konflikte gegen mächtige ausländische Bündnisse: den Französisch-Niederländischen Krieg, den Pfälzischen Erbfolgekrieg und den Spanischen Erbfolgekrieg. Darüber hinaus war Frankreich in kürzere Kriege wie den Devolutionskrieg und den Réunionskrieg verwickelt.

Kriegführung bestimmte Louis Außenpolitik, angetrieben von seinem persönlichen Ehrgeiz nach Ruhm und Macht: eine Mischung aus Handel, Rache und Verbitterung. Seine Kriege strapazierten Frankreichs Ressourcen bis zum Äußersten, während er sich in Friedenszeiten auf die Vorbereitung des nächsten Krieges konzentrierte. Er lehrte seine Diplomaten, dass es ihre Aufgabe sei, taktische und strategische Vorteile für das französische Militär zu schaffen.

Zu seinen weiteren bemerkenswerten Leistungen zählen der Bau des 240 km langen Canal du Midi in Südfrankreich, die Förderung von Künstlern (die Dramatiker Molière und Racine, der Schriftsteller Boileau, der Komponist und Tänzer Lully, der Maler Le Brun und der Landschaftsarchitekt Le Nôtre trugen alle zum Höhepunkt des französischen Klassizismus bei, der zu seinen Lebzeiten als „Grand Siècle“ oder sogar „das Jahrhundert Ludwigs XIV.“ bezeichnet wurde) und die Gründung der Französischen Akademie der Wissenschaften.

Probepost:

(Ich habe einfach mal versucht einen zur aktuellen Situation im Forum zu machen)

Wie vom Donner gerührt stand Louis in seinem Arbeitszimmer und las immer und immer wieder die Zeilen des Pamphlets, das ihn soeben erreicht hatte. Als man ihm gesagt hatte, er hätte Post von der österreichischen Kaiserin – Maria Theresia – hatte er erst geglaubt, das wäre ein schlechter Scherz und hätte eigentlich an seine Mutter addressiert sein sollen.

Es hat sich aber ganz bewusst an ihn als Empfänger gerichtet. Wien schickte jemanden – und Budapest folgte dem prompt. Den Grund hatte er immer noch nicht wirklich realisiert. Weil sich der osmanische Sultan nach Frankreich absetzte und dessen Erzfeind Vlad Tepes, der Woiwode der Walachei gleich hinterher. Er hatte davon gehört, aber für ihn waren das stets Dinge des Nahen Ostens gewesen. Jetzt aber standen sie plötzlich hier – wohl etwa genauso wie die Türken vor ca. 100 Jahren vor Wien. In dem Kontext wusste die österreichische Kaiserin zweifellos was sie schrieb.

Louis starrte immer noch auf das Pergament und ließ es dann langsam sinken. Seine Starre löste sich – ganz, ganz langsam. Um dann in einem Wirbelsturm zu enden. „WO ist Richelieu ?. Warum erfahre ich das erst jetzt ??“. Wofür verdammt, hatte er denn seinen Premier ?. Da hatte er es wieder: wenn du dich auf Andere verlässt, bist du verlassen. Dabei wusste er schon länger, dass er sich niemals blind auf Richelieu verlassen sollte, Dieser Mann hatte seine eigenen Pläne – mit Frankreich und sicher auch mit ihm.

Der Sonnenkönig schluckte. Maria Theresia war eine erfahrene Regentin, die schon über 30 Jahre an der Macht war. Er dagegen, das sah etwas anders aus. Frustriert war er für einen Moment versucht, alles einfach von seinem Schreibtisch zu fegen. Aber nein, als König wahrte man die Contenance.

Dann stellte sich die nächste Frage. Wenn er die Osmanen vor der Haustür hatte, was sagte dann Rom dazu ?. Denn Papst Alexander war verdächtig still ihm gegenüber. Er hatte bis heute keine Legitimation aus dem Vatikan bekommen. Wenn nun keine Antwort auch eine Antwort war. Das hieß im Umkehrschluss: Rom ließ ihn fallen und das offenbar bis vor die Pforten der Hölle.

Den sonst so beherrschten Bourbonen überlief ein Schauer und er musste sich an der Arbeitsfläche abstützen. Er war auf so etwas nicht vorbereitet. Wahrscheinlich konnte er dankbar sein, dass Österreich-Ungarn zur Unterstützung bereit war. Von den Spaniern hörte man auch nichts mehr, seid deren Königin ja offenbar abhanden gekommen war. Das konnte auch nicht mit rechten Dingen zugehen. Aber auf der anderen Seite war der Borgia Papst auch genau das: Spanier. Louis glaubte nicht an Zufälle. Wenn hielt dieser die Beziehungen hier auch zum Kardinal – und nicht zu ihm. Dem jungen König wurde das alles zu viel. Louis gab seinem Kämmerer einen Wink. „Ich muss mit meiner Mutter und meinem Bruder reden – sofort !!“.


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#57

RE: Bewerbung für einen Charakter

in Ich möchte mitmachen 01.12.2025 21:32
von Philippe I. de Bourbon • 80 Beiträge
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Gute Abend
Schön dich auch hier zu sehen Bruder
Mache es kurz und schmerzlos,

Komme gerne rüber, dein Bruder holt dich sogar persönlich ab





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#58

RE: Bewerbung für einen Charakter

in Ich möchte mitmachen 01.12.2025 21:37
von Philippe I. de Bourbon • 80 Beiträge
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#59

RE: Bewerbung für einen Charakter

in Ich möchte mitmachen 05.12.2025 12:18
von Saviya • 34 Beiträge
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So und die Mami. Dann haben wir die Family komplett. @Philippe I. de Bourbon @Louis XIV. de Bourbon

Name

Anne d’Autriche

Alter

48 Jahre

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Monica Bellucci



Rang

Ehemalige Königin von Frankreich. Inzwischen Königinmutter – Mutter von Louis XIV. und Philippe I. de Bourbon

Story

Anna Maria Mauricia von Österreich war eine spanisch-portugiesische Infantin und Erzherzogin von Österreich aus dem Hause Habsburg. Durch ihre Ehe mit Ludwig XIII. war sie vom 24. November 1615 bis 14. Mai 1643 Königin von Frankreich und Navarra sowie vom 14. Mai 1643 bis 7. September 1651 als Mutter des noch minderjährigen Königs Ludwig XIV. Regentin von Frankreich. Im Anschluss nahm sie den Vorsitz des Conseil du Roi ein und übte bis zu ihrem Rückzug aus der Politik 1661 starke Dominanz aus.

Ihr Vater war Philipp III. von Spanien, ihre Mutter Margarete von Österreich. Der spanische König Philipp IV. war ihr jüngerer Bruder.
Am 21.November 1615 wurde sie mit dem jungen französischen König Ludwig XIII. in der Kathedrale Saint-André in Bordeaux getraut. Maria de’ Medici, Ludwigs Mutter, hatte diese Verbindung auf Anregung ihres Beraters Concino Concini arrangiert. Anna und Ludwig XIII. waren ein Paar, das unterschiedlicher nicht sein konnte: Er bevorzugte die Jagd, sie war dem Theater, dem Tanz und der leichten Muse zugetan.

Nachdem drei Fehlgeburten am Anfang der Ehe die Hoffnung auf einen Thronfolger hatten aussichtslos erscheinen lassen, wurde Anna von Ludwig mit Nichtachtung behandelt. Später wurden ihr Affären mit hohen Adligen nachgesagt, wie HenriII. de Montmorency und George Villiers, Herzog von Buckingham, was allerdings unwahrscheinlich ist, da sie als Königin strenger sozialer Kontrolle unterlag.

Als Habsburgerin und fromme Katholikin war Anna entsetzt, als auf Betreiben von Kardinal Richelieu Frankreich 1635 in den Krieg gegen Spanien an der Seite protestantischer Fürsten gegen die kaiserlich-katholische Partei des Heiligen Römischen Reiches eintrat.

Am 5. September 1638 wurde ihr erstes gesundes Kind, der spätere König Ludwig XIV., geboren. Es gibt Legenden um die lange Zeit der Kinderlosigkeit von Anna, aber belegt ist für das Jahr 1623 die Anweisung des Königs an das Parlament der Provence, einen Teil der Reliquie der Heiligen Anna aus der Stadt Apt zu überlassen.

Anna führte die Geburt ihres Sohnes auch auf das Wirken von St. Fiacre zurück, weshalb sie im Jahre 1641 eine Wallfahrt nach Saint-Fiacre unternahm. Zwei Jahre später, am 21. September 1640, gebar sie einen zweiten Sohn, Philippe. Damit war ihre Position am Hof gesichert, und sie musste nicht mehr mit der Abschiebung in ein Kloster rechnen.

So glücklich der König über die Geburt des Stammhalters war, so offensichtlich war er bald eifersüchtig angesichts der Zuneigung seines Sohnes zur Mutter. Er machte ihr Vorwürfe, sie nehme diesen gegen ihn ein.

Der Gesundheitszustand des Königs verschlechterte sich rasch. Vor seinem Tod am 14. Mai 1643 verfügte er testamentarisch, dass nicht Anna die Regentschaft für den noch minderjährigen Ludwig XIV. ausüben solle, sondern ein Regentschaftsrat. Sie ließ jedoch vom Obersten Pariser Gerichtshof, dem Parlement de Paris, die betreffende Klausel des Testaments annullieren und beseitigte den Regentschaftsrat.

Annas Regentschaft endete offiziell, als Ludwig XIV. 1651 mit dreizehn Jahren für volljährig erklärt wurde. Doch übte sie auch weiterhin die Macht aus.
Anna galt als eine der schönsten Frauen ihrer Zeit, sie hatte „die meistbewunderten und unzählige Male besungenen Hände ihrer Zeit“. Mit ihrem Söhnen Louis und Philippe verband sie ein inniges Verhältnis. Wenn sie unter sich waren, wurde sie von ihnen nicht, wie nach der Etikette üblich, „Madame“, sondern „Maman“ genannt.


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#60

RE: Bewerbung für einen Charakter

in Ich möchte mitmachen 05.12.2025 12:22
von Milady de Winter • 359 Beiträge
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Ort: Paris
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Beruf Agentin

Da werden sich die Söhne aber freuen
@Philippe I. de Bourbon und @Louis XIV. de Bourbon

Kannst direkt in der anmeldung



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